Russisch Brot | Was tun, wenn selbst Messi nicht zündet?

"Messi war immer umstellt"

22.06.2018

Selbst Wunderwaffe Messi hatte gegen Kroatien keine Chance - einfach kaltgestellt. Die iranische Mannschaft hingegen, sammelt gerade ordentlich Sympathiepunkte. Und dann steht ja bald auch das nächste Deutschlandspiel an. Jan Feddersen von der taz hat den Überblick.

Russisch Brot ist der Podcast zur Fußball-WM 2018 von der taz und detektor.fm. Und wer die taz kennt, weiß, dass es um mehr als Videobeweis, Taktiken und vergebene Chancen gehen kann. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf alles was passiert in Russland – auf und neben den Plätzen.

Wenn der Superstar nicht zündet

Es gibt Mannschaften, wie Spanien – in deren Reihen findet man zahlreiche Spieler aus den Topclubs dieser Welt: Sergio Ramos, Diego Costa, Iniesta… Dann gibt es Mannschaften die haben einen absoluten Superstar: Portugal hat Ronaldo und Argentinien eben Messi. Beide waren bisher in ihren Clubs, in der Liga und auch bei Weltmeisterschaften Dreh- und Angelpunkt ihrer Teams. Und damit auch immer wieder erfolgreich.

Doch was, wenn der Superstar nicht zündet? Was, wenn die andere Mannschaft Mittel und Wege findet den Spielmacher abzumelden? Denn so hat es Kroatien gegen Argentinien gemacht.

Messi ist eigentlich durch eine kleine strategisch-taktische Anweisung des kroatischen Trainers mal eben kaltgestellt worden. Der war immer umstellt. Der hatte so gut wie keine Aktions-Möglichkeiten. Jan Feddersen, taz

Iran sympathisch wie nie?

Eine andere „kleine“ Mannschaft hat es geschafft einen Favoriten zu ärgern: die iranische. Und damit hat das Team Melli (von iran. Tim-i-Melli, deutsch: die Nationalmannschaft) ordentlich Sympathie-Punkte gesammelt. Zum Einen hat das mit ihrer guten Leistung zu tun und zum Anderen mit ihrem Auftreten.

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Wie genau Kroatien Argentinien besiegt hat, wie die iranische Mannschaft Sympathie-Punkte sammelt und wie die deutsche Mannschaft gegen die Schweden gewinnen kann– darüber sprechen taz-Redakteur Jan Feddersen und detektor.fm-Moderatorin Barbara Butscher. Außerdem erzählt Andreas Rüttenauer von seiner mehr oder weniger schönen Aussicht an der Wolga.

Jan FeddersenWir haben in der Redaktion darüber gesprochen: Zeichnet sich am Beispiel dieser Qualifikation des Irans, sowas wie ein iranischer Frühling ab?Jan Feddersenschreibt für die taz über die Weltmeisterschaft in Russland.  

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