Russisch Brot | Was bleibt von der WM?

"Erinnerung an Leute aus anderen Ländern"

13.07.2018

Die WM in Russland neigt sich dem Ende zu. Bilder für die Ewigkeit gibt es bisher leider kaum. Was bleibt von dieser WM?

Russisch Brot ist der Podcast zur Fußball-WM 2018 von der taz und detektor.fm. Und wer die taz kennt, weiß, dass es um mehr als Traumtore, Schwalben und vergebene Chancen gehen kann. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf alles was passiert in Russland – auf und neben den Plätzen.


Was bleibt für Land und Leute?

Die WM in einem Land, das nicht unbedingt als Fußball-Nation gilt. Wer hätte gedacht, dass es doch so ein Fußball-Fest wird? Kurz vor dem Ende des Turniers kann man sagen, dass viele Erwartungen zwar nicht erfüllt, andere dafür aber übertroffen wurden. Neben dem Platz ist es erstaunlich ruhig geblieben. Außerdem sind auch offensive Feuerwerke ausgeblieben. Auf dem Platz hat es die ein oder andere Überraschung gegeben.

Allen voran die Heimmannschaft Russland, die bereits im Achtelfinale Spanien nach Hause geschickt hat. Kroatien hat nachgezogen und es letztendlich sogar bis ins Finale geschafft. Aber was bleibt von der WM in Russland, wenn alle Mannschaften abgereist sind? Was konnten Land und Leute von dem Besuch aus aller Welt mitnehmen?

Ich hoffe, dass die Erinnerung hängen bleibt, dass man viele Leute aus anderen Ländern kennengelernt hat. Weil das etwas ist, was [in Russland] ganz selten passiert abgesehen von St. Petersburg und Moskau. – Alina Schwermer, taz

Die Bilder einer WM gehen um die Welt

So auch in diesem Jahr. Anders als sonst, hat man aber immer häufiger Fans gesehen. Denn die typischen WM-Helden gab es in diesem Turnier nicht. Volker Weicker ist Regisseur und zuständig für Fußball-Übertragungen. In einem Interview mit der taz hat er über die Schwierigkeiten gesprochen, die diese WM mit sich gebracht hat.

Starke Defensive und das einige Mannschaften gar kein Ballbesitz haben wollten, haben dieses Turnier wenig spektakulär gemacht. Das war auch für die Fernsehbilder ein Problem. – Alina Schwermer

taz-Redakteurin Alina Schwermer spricht mit den detektor.fm-Moderatoren Barbara Butscher und Lars-Hendrik Setz über die Übertragung des Turniers, über WM-Helden und darüber, was Menschen in Russland von diesem Ereignis mitnehmen können. Außerdem erzählt taz-Korrespondent Andreas Rüttenauer vom Sommer in Moskau.

ist seit April 2014 Chefredakteur an der Doppelspitze der Tageszeitung taz.Tausende Menschen schieben ihre Körper Richtung Parkeingang. Im Gorkipark suchen sie Erholung, das sieht in Moskau nicht anders aus, als in anderen Großstädten. Andreas Rüttenauerist für die taz zur WM durch ganz Russland gereist.  

Alle Folgen können Sie von Montag bis Freitag ab 10.15 Uhr im detektor.fm-Wortstream hören und jederzeit und überall im Podcast „Russisch Brot“.


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