Schneemassen in Bayern und Österreich

Es schneit, es schneit ...

10.01.2019

Eingeschneite Dörfer und meterhohe Schneewände. Die Schneemassen sind für viele Gemeinden eine Herausforderung.

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee!

Worauf an Weihnachten viele vergeblich gewartet haben, kommt jetzt in Unmengen. Die Schneemassen legen den Zugverkehr still. Die Schule fällt aus und auch Skigebiete müssen wegen Lawinengefahr schließen. Mehrere hundert Menschen in Bayern sind eingeschneit und auf Lebensmittellieferungen angewiesen. Das Wetter stellt die Gemeinden und Kommunen in Süddeutschland und Österreich vor große Herausforderungen.

Denn die Rettungskräfte müssen nicht nur die Straßen räumen. Sie müssen auch Busse, Bahnen und Autos freischaufeln, die im Schnee verschwinden. Und auch Hausdächer müssen sie vom Schnee befreien. Denn Altschnee kann bis zu 800 kg pro Kubikmeter wiegen und damit droht Einsturzgefahr.

Hilfseinsätze

Kurzum: Es gibt viel zu tun. Aber viele Menschen beteiligen sich auch an den Rettungsarbeiten. Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei, Bergretter – alle sind im Einsatz. Und dazu gibt es natürlich auch viele Freiwillige, die helfen.

Die Einsatzbereitschaft ist gegeben. Grundsätzlich sind die Probleme, mit denen wir zu kämpfen haben, unter Kontrolle. – Christian Schwaiger, stellvertretender Katastrophenschutzreferent.

Über das Schneechaos in Süddeutschland und Österreich und wie damit umgegangen wird, hat detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber mit Christian Schwaiger von der Bezirkshauptmannschaft in Liezen in der Obersteiermark in Österreich gesprochen.

christian SchwaigerDie Leute können grundsätzlich mit solchen Situationen umgehen und sind auch dementsprechend vorbereitet.Christian Schwaigerist stellvertretender Katastrophenschutzreferent der Bezirkshauptmannschaft in Liezen (Obersteiermark) 

Redaktion: Maria Zahn