Moderne Waffentechnik

Smart Gun: Eine Waffe, die ihren Besitzer erkennt

20.05.2014

Das Konzept der "Smart Gun" ist einfach: Der Besitzer wird per Fingerabdruck oder Funk-Kontakt identifiziert. Nur er kann die Waffe nutzen. Alle anderen können diese Waffe nicht nutzen. Eine Technik, die viel Sicherheit verspricht, die aber auch kritisiert wird.

In Deutschland werden “Smart Guns” bisher nicht von Sportschützen genutzt. In den USA protestiert die Waffenlobby gegen die Einführung. Foto: Andy Moser | Wikimedia | Lizenz: CC BY-SA 3.0

Eine Waffe für eine bestimmte Person: Das ist die Idee der Smart Gun – einer Waffe, die nur von einer einzigen autorisierten Person abgefeuert werden kann.

hält vom Einsatz von Smart Guns im Polizeidienst überhaupt nichts.Wenn man die Verantwortung von der technischen Seite minimiert, weiß ich nicht, ob man sich selbst damit einen Gefallen tut.Wolfgang Dickehält vom Einsatz von Smart Guns im Polizeidienst überhaupt nichts. 

Den Missbrauch einschränken

Würde einem Polizisten seine Dienstwaffe gestohlen, könnte sie weder der Dieb noch sonst jemand abfeuern. In einigen Bundesstaaten in den USA sind bereits Gesetze erlassen worden, die den Verkauf und Erwerb solcher Waffen möglich machen. In Deutschland ist die Technologie bisher nicht erlaubt.

Wie diese Technologie funktioniert und welche Risiken sie aus Sicht einiger Polizisten birgt, hat uns Wolfgang Dicke erklärt. Er war Bundesgeschäftsführer bei der Gewerkschaft der Polizei und dort zuständig für Waffentechnik und Waffenrecht.