Sonnenschutz-Mittel im Test

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

30.06.2015

Zu Beginn der Urlaubszeit hat die Stiftung Warentest 19 Sonnencremes überprüft. Demnach schneiden Discounter-Produkte gut ab. Zwei Cremes sind mit dem Prädikat „mangelhaft“ durchgefallen.

Ob am Meer, in den Bergen oder auf Balkonien: Die Sehnsucht nach Sommer und Sonne ist bei Vielen groß. Doch zum gelungenen Urlaub gehört auch der richtige Sonnenschutz. Er muss die riskante UV-Strahlung auf Distanz halten.

19 Sonnenschutzmittel im Test

Untersucht hat die Stiftung Warentest deshalb 19 Sonnenschutzmittel. Geprüft wurde zum Beispiel, wie lange sie halten und ob sie sich gut verteilen lassen. Die „Cien Sun Sonnenmilch Classic“ von Lidl beispielsweise lag mit einer Gesamtbewertung von 1,6 unter den drei Gewinnerprodukten und zählt zugleich mit einem Preis von 1,16 Euro für 100 Milliliter zu den günstigsten Produkten. Auch so gut abgeschnitten hat die „Today Sun Sonnenmilch“ von Penny und Rewe, die für 1,25 Euro für 100 Milliliter zu kaufen ist. Beide Cremes weisen einen Lichtschutzfaktor von 30 auf.

Sprühprodukte doppelt anwenden

Unter den Sonnencremes zum Sprühen, den sogenannten Aerosolprodukten, hat das „Nivea sun pflegendes Sonnenspray“ mit Faktor 30 am besten abgeschnitten. Das Spray erhielt von den Verbraucherschützern die Note „gut“. Es kostet 5,50 Euro pro 100 Milliliter. Die Experten empfehlen, solche Sprühprodukte doppelt anzuwenden. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Haut auch flächendeckend geschützt sei.

Zwei der teuersten Cremes im Test sind mit „mangelhaft“ durchgefallen. Dabei handelt es sich zum Einen um das „Tiroler Nussöl Sonnenmilch original“ für 15,30 Euro pro 100 Milliliter, zum anderen um das „Eco Sonnenlotion für sensible Haut“.

Über das Ergebnis des Tests hat detektor.fm-Moderatorin Jennifer Stange mit Ina Bockholt von der Stiftung Warentest gesprochen.

Redaktion: Carsten Jänicke