Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel: “Wir müssen mehr mit den eigenen Händen tun”

24.11.2011

Meinhard Miegel sagt den Deutschen das Ende des goldenen Zeitalters voraus. Nach Miegel stehen uns große arbeitsmarktpolitische, wirtschaftliche und industrielle Veränderungen bevor. Welche das seiner Meinung nach sind, hören Sie im detektor.fm-Studiogespräch.

Meerettich-Ernte im Spreewald - werden bald wieder mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten? / Foto: © Michael Urban/dapd

Vorstandsvorsitzender von >Denkwerk ZukunftProfessor Meinhard MiegelVorstandsvorsitzender von >Denkwerk Zukunft< 

Die fetten Jahre sind vorbei. Das ist nicht nur der Titel eines Kinofilms. Das ist auch die Botschaft, die der Sozialwissenschaftler und Publizist Meinhard Miegel im detektor.fm-Studio vertritt. Er ist Vorstandsvorsitzender von „Denkwerk Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung“. In den Jahren vor der Gründung des Denkwerkes Zukunft leitete der konservative Miegel zusammen mit Kurt Biedenkopf (CDU) das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft. Dem Institut haben Kritiker, wie Lobbycontrol, die Nähe zur Versicherungs- und Finanzbranche vorgeworfen.

Meinhard Miegel hat bei detektor.fm über veränderte Formen des Wachstums, neue Arbeitsformen und seine Meinung zu einer Lohnuntergrenze gesprochen.

Größere Häuser, lange Urlaube, schnelle Autos: Diese Art von Wohlstand schwindet. (Meinhard Miegel)