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Kinder auf der ganzen Welt bewegen sich zu wenig. Deutschland schneidet besonders schlecht ab. Foto: Romrodphoto | shutterstock.com
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Stadtgespräch | Aktionswoche gegen Elterntaxis

Mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Gerade für Kinder ist Aufmerksamkeit im Straßenverkehr besonders wichtig. Aber auch einige Eltern müssen noch dazulernen. Vor Hamburger Schulen informiert momentan die Polizei zusammen mit Eltern über die Auswirkungen sogenannter Elterntaxis.

Elterntaxis

Wenn Eltern ihre Kinder zur Schule fahren, kann das gefährlich werden. Riskante Wendemanöver oder verbotenes Halten können zum Beispiel zu Unfällen führen. Das sagt eine neue ADAC-Studie. Wenn Schüler aber selbst zur Schule laufen, hat das hingegen mehrere Vorteile.

Zum Beispiel für die kindliche Entwicklung. Durch die aktive Teilnahme am Straßenverkehr entwickeln Kinder ein Bewusstsein für Gefahrensituationen. Und das ist wichtig. Denn laut Verkehrsstatistik zählen Kinder, neben Senioren, Rad- und Rollstuhlfahrern, zu den „schwachen Verkehrsteilnehmern“.

Die Eltern produzieren hier sozusagen selber gefährliche Situationen. – Ulf Schröder, Chef der Verkehrspolizei Hamburg

Aktionswoche für mehr Sicherheit

Und darauf machen nicht nur Schulleitungen und die Verkehrspolizei aufmerksam: mit der Aktionswoche gegen Elterntaxis. Damit sich die Situation entspannt, verweisen sie zum Beispiel auf geeignete Bring- und Abholzonen. Dort können die Eltern ihre Kinder dann sicher absetzen.

An der Aktionswoche gegen Elterntaxis beteiligt sich auch der Leiter der Hamburger Verkehrspolizeidirektion Ulf Schröder. Er ist selbst vor Ort gewesen und spricht über die Situation mit detektor.fm-Moderatorin Marie Landes.

Ulf Schröder - ist Chef der Hamburger Verkehrspolizei. Foto: Polizei Hamburg

ist Chef der Hamburger Verkehrspolizei. Foto: Polizei Hamburg
Ich kann jetzt nur für Hamburg sprechen: Auf dem Schulweg passiert sehr sehr wenig.Ulf Schröder

Redaktion: Sebastian Blum, Sören Hinze