Stadtgespräch | E-Scooter in Bamberg

Wie damals als Kind, nur elektrisch

05.12.2018

In Städten wie Wien oder Paris kann man damit schon durch die Straßen fahren. In Deutschland gibt es sie bislang noch nicht: E-Scooter. Das wird sich vielleicht bald ändern. Bamberg macht einen ersten Schritt.

Nun auch in Deutschland

Es gibt sie schon fast überall in Europa: elektrische Tretroller, sogenannte E-Scooter. Nun führt Bamberg sie als erste Stadt in ganz Deutschland ein. Im Dezember können Einwohner der Domstadt und auch andere Interessenten die Scooter erstmalig testen.

Anfang kommenden Jahres soll es eine neue Verordnung für Elektro-Kleinstfahrzeuge geben. Dann werden in Bamberg 100 E-Scooter des US-amerikanischen Unternehmens Bird in Benutzung genommen. Wenn die umfangreichere Testphase erfolgreich ist, geht das Projekt im Sommer in den Regelbetrieb über.

Unkomplizierte Nutzung der E-Scooter

In der ganzen Stadt stehen die E-Scooter dann bereit. Mittels einer App kann man den Standort des nächstgelegenen Rollers ermitteln. Dabei bleiben die Kosten überschaubar: Pro Fahrt zahlt man einen Euro plus 15 Cent pro weiterer genutzter Fahrminute.

Bamberg ist eine Studentenstadt. […] Gerade die Studierenden freuen sich auf Bird. – Jan Giersberg, Pressesprecher der Stadtwerke Bamberg

Ist man fertig mit fahren, so kann man seinen Scooter überall stehen lassen. Hauptsache, er steht nicht im Weg. Über Nacht wird er dann von Mitarbeitern eingesammelt. Die Benutzung ist erst ab einem Alter von 18 Jahren gestattet und man kann damit maximal 20 km/h fahren. Im Gegensatz zum Fahrrad, kann man damit allerdings keine Touren machen.

Der große Nachteil von Bird: […] Die Scooter sind nur für kurze Strecken, ein, zwei, maximal drei Kilometer gemacht. – Jan Giersberg

Über den aufkommenden Trend der E-Scooter in Deutschland hat detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber mit Jan Giersberg, dem Pressesprecher der Bamberger Stadtwerke gesprochen.

Jan_GiersbergDer große Vorteil ist sicherlich, dass die Birds sehr flexibel einsetzbar sind. Jan Giersbergist Pressesprecher der Stadtwerke Bamberg. 

Redaktion: Helene Mardicke


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