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Status: Homeoffice | Workshops

Wie funktionieren kreative Workshops im Netz?

Auch ein kreativer Workshop kann im Netz stattfinden. Digitale Whiteboards und Workshop-Regeln können helfen, dass das klappt.

Auch ein Workshop ist momentan schwierig. Denn bis viele Menschen in einem kleinen Raum über Stunden dicht beieinander sitzen können, sich angeregt austauschen sowie Post-Its hin- und herreichen, könnte es noch eine Weile dauern. Im Podcast Status: Homeoffice fragen wir uns daher, wie solche kreativen Workshops auch im Netz stattfinden können.

Man kann einen Präsenzworkshop nicht 1:1 in einen digitalen Workshop übertragen.

Bettina Rollow, Organisationsentwicklerin

Bettina Rollow, Organisationsentwicklerin

Tool statt Whiteboard

Es gibt verschiedene Tools, die ein Whiteboard simulieren. Miro oder Web Whiteboard etwa können einen kreativen Workshop zu ergänzen. Aber:

Es braucht ganz klare Absprachen, wer, wann, was tut.

Bettina Rollow, Organisationsentwicklerin

Denn sonst droht doch das Chaos. Aufgaben verteilen, klare Regeln vorgeben, wie diese gelöst aussehen sollen und den Ablauf ganz transparent machen. Eine stringente Moderation ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Hilfreich ist zum Beispiel, Gruppen einzelne Farben zuzuordnen oder konkrete Vorgaben in Bezug auf Länge und Form einer virtuellen Karteikarte zu geben.

Wie bleiben alle im Workshop konzentriert?

Auch hier braucht es klare Regeln. Etwa: Alle Videos bleiben aktiviert oder es wird nicht zwischendrin telefoniert. Hilfreich ist, wenn alle regelmäßig zum Austausch eingeladen sind und kurze Pausen Zeit zum bewussten Durchatmen ermöglichen.

Status: Homeoffice

Der tägliche Podcast zum Thema Homeoffice klärt drängende Fragen, damit das Arbeiten von zu Hause gut klappt und Teams weiter effektiv vorankommen. Dafür spricht detektor.fm-Moderatorin Marie-Sophie Schiller mit der Organisations- und Teamentwicklerin Bettina Rollow.