Topf voll Gold | Jahresbilanz der Regenbogenpresse

Wer hat es am häufigsten auf die Titelseite geschafft?

04.01.2019

2018 war ein aufregendes Jahr für die Regenbogenpresse: Harry und Meghan haben geheiratet, Helene und Florian gehen jetzt getrennte Wege und Herzogin Kate wurde wieder Mama. Wer aber zierte die meisten Titelseiten im vergangenen Jahr?

Über vier Millionen Zeitschriften der Regenbogenpresse wurden 2018 jede Woche in Deutschland verkauft. Davon war jedes einzelne prall gefüllt mit dem Privatleben der Prominenten unserer Zeit. Aber wer zierte am häufigsten die Titelblätter der Magazine? Und wer liest die Blätter eigentlich?

Die britischen Royals sind beliebt

Um genau diese Fragen beantworten zu können, haben Moritz Tschermak und die übermedien-Redaktion die über 1.000 Klatsch-Magazine aus dem letzten Jahr gewälzt. Dabei ist besonders der Blick auf die Statistiken für die Titelseiten der Magazine spannend. 70 Prozent der Titel wurden von Prominenten gefüllt, die restlichen gingen an die Königshäuser Europas. Dabei war das britische Königshaus offenbar das Interessanteste: Mehr als 170 Titelseiten widmeten die Regenbogen-Magazine Harry, Meghan, Kate & Co. Ob das nur an der royalen Hochzeit und Baby Louis lag?

Das britische Königshaus ist aus deutscher Sicht das Beliebteste, einfach weil es so viele Protagonisten gibt, die einem auch flott einfallen. – Moritz Tschermak, Topf voll Gold

Weit weniger Titel widmeten die Redakteure anderen Prominenten. Michael Schumacher zum Beispiel bekommt 38 Titelseiten. Und mit nur einem Titel Unterschied folgt auf Schumi die Schlagersängerin Andrea Berg.

Wer wehrt sich?

Aber wer belegt eigentlich Platz eins im Titelblatt-Ranking und welche Promis haben besonders häufig gegen die Berichterstattung der Yellowpress geklagt? Darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber mit Moritz Tschermak vom Topf voll Gold.

Moritz Tschermak von Topf voll GoldEs ist für uns immer besonders zu sehen, wenn wir die Berichterstattung in schöner Regelmäßigkeit kritisieren, dass auch die Leute, die davon betroffen sind, sich dagegen wehren.Moritz Tschermakkritisiert die Klatschpresse in seinem Blog Topf voll Gold regelmäßig. 

Redaktion: Marisa Becker


Die Regenbogenpresse ist heiß, aber nur heimlich begehrt. Alltagssituationen, aufgeblasen zu dramatischen Seifenopern der Regenbogen-Realität. Für den Blog Topf voll Gold wühlt sich Moritz Tschermak Woche für Woche durch die deutsche Regenbogenpresse. Ein Journalist auf der vergeblichen Suche nach Seriosität. Den Topf voll Gold kann man auch bei Übermedien finden.

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