Topf voll Gold | Prinz Harry und Meghan Markle

Von wegen geplatzte Hochzeit

01.12.2017

Die Klatschpresse überschlägt sich schon seit Wochen mit Meldungen über Prinz Harry und Meghan Markle. Viel Wahres war leider nicht dabei. Von geplatzter Hochzeit bis Trauungen in der Westminster Abbey war alles dabei.

Frühlingsgefühle im Winter: Prinz Harry und Meghan Markle

Es war eine gute Woche für Royal-Fans. Prinz Harry und seine Freundin Meghan Markle haben nämlich ihre Verlobung bekannt gegeben. Im Frühjahr 2018 werden die Hochzeitsglocken läuten. Die Regenbogenpresse konnte es in den vergangenen Wochen aber gar nicht mehr abwarten. So verbreiete sie das Gerücht von der anstehenden Hochzeit schon, als diese noch gar nicht feststand.

Immer dieses Glück

Die US-Schauspielerin und der Prinz von Wales sind glücklich. Aber darüber kann man ja nicht immer und immer wieder berichten. Darum wühlten die Klatschblätter in der Vergangenheit. Meghan Markle war nämlich bereits verheiratet. Und weil das immer noch nicht reicht, um die Seiten zu füllen, erfindet die Presse noch ein paar Skandale.

Die Geschichten sind falsch. Manche sind so richtig falsch, andere im Detail falsch. Aber letztendlich haben alle keine Ahnung, worüber sie eigentlich schreiben und raten wild rum. – Moritz Tschermak, Topf voll Gold

Von wegen geplatzte Hochzeit

So war die Hochzeit bereits geplatzt, bevor die Verlobung überhaupt bekanntgegeben wurde. Zumindest, wenn es nach der Zeitschrift Frau aktuell geht.

Mich würde es wundern, wenn es eine Richtigstellung gibt. Im Gegenteil. Die Magazine werden in der nächsten Wochen über die Verlobung schreiben und in Klammern setzen „Wie wir bereits berichtet haben“. Und das ist ja nicht mal falsch. Sie haben ja berichtet. Nur eben falsch. – Moritz Tschermak

Über die Hochzeit, die niemals wirklich platzte, hat detektor.fm-Moderatorin Sara Steinert mit Moritz Tschermak vom Topf voll Gold gesprochen.

Sandra BullockIch verstehe zwar nicht warum, aber die Magazine können darauf vertrauen, dass ihre Leserschaft ihnen auch diesen Fauxpas wieder verzeiht.Moritz Tschermakspricht mit uns über die Abgründe der Klatschpresse. 

Redaktion: Marlene Brey