Topf voll Gold | Schweinsteiger im Liebesrausch

Karriere-Ende für die Freundin?

24.07.2015

Den Wechsel des Bayern-Stars Bastian Schweinsteiger zu Manchester United werten Experten lediglich als nächsten Schritt auf der Karriereleiter. Die Klatschpresse vermutet jedoch einen anderen Grund hinter der Entscheidung des Fußballers: Die Liebe.

Eine neue Herausforderung, Auslandserfahrung oder einfach mehr Geld: Es gibt viele Gründe, warum sich Fußballstar Bastian Schweinsteiger für den Wechsel vom FC Bayern München zu Manchester United entschieden haben könnte. Die Sportexperten des Klatschmagazins „Die Woche der Frau“ wollen den wahren Grund aber längst gefunden haben.

Alles für die Freundin

Geht es nach der „Woche der Frau“, wechselt Schweinsteiger nur, um seine Freundin Ana Ivanovic zu beeindrucken. Die ist nämlich erfolgreiche Tennisspielerin. Dass Schweinsteiger als Fußball-Weltmeister sich hinter ihren sportlichen Leistungen nicht verstecken muss, scheint die Redaktion allerdings vergessen zu haben. Ein paar Zeilen weiter unter entscheidet sich das Klatschmagazin jedoch sowieso wieder um.

So prophezeit „Die Woche der Frau“ dem Fußballstar zusätzlich das Karriereende inklusive Liebes-Aus. Denn Manchester sei ja gar nicht so romantisch wie München. Fazit: Die Regenbogenpresse weiß nicht, was sie will und lässt ihre begeisterten Leser und uns verwirrt zurück.

Fußball in der Klatschpresse?

Kurios ist auch, dass sich „Die Woche der Frau“ überhaupt für den Fußballstar interessiert. Schließlich kommen die Lieblinge der Regenbogenpresse eigentlich eher aus der Welt der Blaublüter, sind Schlagersternchen, Politiker oder Teil der Z-Prominenz. Woher also das Interesse für den Fußspieler Bastian Schweinsteiger? Das liegt doch auf der Hand, findet Moritz Tschermak vom Topf voll Gold: Es geht um Liebe.

Ob Bastian Schweinsteigers Freundin wirklich der Grund für seinen Vereinswechsel ist und was die Regenbogenpresse mal wieder zwischen den Zeilen entdeckt haben will, darüber hat sich detektor.fm-Moderatorin Theresa Nehm mit Moritz Tschermak vom Blog Topf voll Gold unterhalten.

topfvollgold1_Mats-Schönauer-links_Moritz-Tschermak-rechts-200x1491Der Weltmeisterschaftsfluch ist natürlich der schönste Berichtserstattungsgegenstand für die Regenbogenpresse. Also wenn die Liebe zerbricht und im Sport Erfolg ist, da kann man tolle Dramen stricken.Mats Schönauer und Moritz Tschermaknehmen in ihrem Blog "Topf voll Gold" die Regenbogenpresse auseinander. 

 

Die Regenbogenpresse in Deutschland ist heiß, aber nur heimlich begehrt. Alltagssituationen, aufgeblasen zu dramatischen Seifenopern der Regenbogen-Realität. Für ihren Blog Topf voll Gold wühlen sich Mats und Moritz Woche für Woche durch die deutsche Regenbogenpresse. Zwei Journalisten auf der vergeblichen Suche nach Seriosität.

Topf voll Gold zum Hören: Jeden Freitag bei detektor.fm und hier als Podcast.

Redaktion: Marie-Kristin Landes