Topf voll Gold | Trump verärgert Briten mit Spruch über Lady Di

War Donald scharf auf Diana?

03.03.2017

"Ich hätte sie flachlegen können" – das soll Donald Trump mal über die verstorbene britische Prinzessin Lady Diana gesagt haben. Nun, da er US-Präsident ist, verursacht das Gerücht natürlich eine politische Krise, glaubt zumindest die Regenbogenpresse. Der "Topf voll Gold" klärt auf.

Ein gefundenes Fressen

Seit seiner Amtseinführung macht Donald Trump praktisch jeden Tag Schlagzeilen – sei es mit Tweets, Dekreten oder einfach, weil er sich wieder ins diplomatische Fettnäpfchen gesetzt hat.

Die Regenbogenpresse liebt ihn dafür. Schließlich verkaufen sich Skandale gut und da ist Trump ein wahrer Titelstory-Garant. So geschehen auch bei der Zeitschrift Meine Revue.

Trump und Lady Di

Die will ein Radio-Interview Trumps ausgegraben haben. Darin äußert er sich relativ klar über seine Chancen bei der verstorbenen britischen Prinzessin Diana: „Ich glaube, ich hätte Lady Di flachlegen können“, soll Trump damals gesagt haben. Das Problem: Das Interview selbst lässt sich heute nur schwer rekonstruieren. Wohl aber ein weiteres Interview, in dem er die britische Prinzessin „umwerfend“ und „ein Super-Model“ nennt. Er soll sie außerdem mal mit Blumen bombardiert haben.

All das war zwar lange vor seiner politischen Karriere, hat aber dennoch Auswirkungen auf seine Präsidentschaft: Viele Briten wollen ihn wegen seiner Äußerungen nicht auf ihrer Insel haben. Denn: Mit den Royals scherzt man nicht – und schon gar nicht auf Kosten der allseits beliebten Lady Di. Blöd nur, dass Premierministerin Theresa May den US-Präsidenten schon zum Staatsbesuch eingeladen hat.

Prinz Harry und Prinz William, die Söhne von Lady Diana, haben schon versichert, dass sie Trump bei dessen Besuch auf keinen Fall die Hand schütteln wollen. Und es gibt eine Petition, die verhindern will, dass der Präsident britischen Boden betritt. Die bislang zehntausend Unterstützer werden aber wohl kaum verhindern können, dass das amtierende Staatsoberhaupt der USA während seiner vierjährigen Amtszeit auch mal nach Großbritannien kommt.

Über die angeblichen Avancen von Trump gegenüber der britischen Ikone Diana und die politischen Konsequenzen hat detektor.fm-Moderatorin Marie-Kristin Landes mit Moritz Tschermak vom Blog Topf voll Gold gesprochen.

Prinz PhilipUnd das Blatt "Meine Revue" bastelt sich einen Skandal aus den Aussagen Trumps.Moritz Tschermakist einer der Köpfe hinter dem Regenbogenpresse-Watchblog "Topf voll Gold". 

Die Regenbogenpresse in Deutschland ist heiß, aber nur heimlich begehrt. Alltagssituationen, aufgeblasen zu dramatischen Seifenopern der Regenbogen-Realität. Für ihren Blog Topf voll Gold wühlen sich Mats und Moritz Woche für Woche durch die deutsche Regenbogenpresse. Zwei Journalisten auf der vergeblichen Suche nach Seriosität. Den Topf voll Gold kann man auch bei Übermedien finden.

Topf voll Gold zum Hören: Jeden Freitag bei detektor.fm und hier als Podcast.