Topf voll Gold | Vanessa Mai und die „geplatzte Hochzeit“

Wen kümmern schon Details?

16.06.2017

Wenn eine Hochzeit platzt, ist das oft traurig. Es geht aber auch lustig und absurd. Zum Beispiel, wenn es von der Klatschpresse herbeifantasiert wird.

Florian Silbereisen und Helene Fischer sind vielleicht das Traumpaar der Schlagerszene, allerdings sind sie nicht das Einzige. Da wären zum Beispiel noch Vanessa Mai und ihr Manager Andreas Ferber. Seit 2013 sind die beiden ein Paar, seit Ende 2015 sogar verlobt und damit dem Pärchen Silbereisen-Fischer sogar einige Schritte voraus.

Über ein Jahr verlobt? Katastrophe!

Doch was hält in der Welt der Stars und Sternchen schon ewig? Kein Wunder, dass bei den Redakteuren von „Das Neue Blatt“ die Alarmglocken läuten. Seit knapp zwei Jahren verlobt, aber von Hochzeit keine Spur? Für sie ist klar: Das Liebesaus naht, die Beziehung ist am Ende.

Die Erklärung für dieses Drama liefert der Artikel gleich mit. Die Karriere von Vanessa Mai geht gerade so richtig los, die 25-Jährige startet durch. Da ist zum einen ihr Album „REGENBOGEN“, das muss natürlich beworben werden. Außerdem steht im Sommer die Open-Air-Saison an, auch hier ist die Sängerin voll eingespannt. Und nicht zuletzt war da noch Let’s Dance, wo sich die Sängerin bis ins Finale getanzt hat.

Vanessa Mai: Keine Hochzeit? Naja…

Aus Sicht von „Das Neue Blatt“ ist dadurch ihr Verlobter Andreas auf Platz 2 der Prioriätenliste gerutsch. Der ganze Stress, der Erfolg, da bleibt doch kaum Zeit für die Liebe. Platzt am Ende die Traumhochzeit der beiden? Eine ganze Seite widmen die Redakteure dieser Frage. Allerdings ist während der „Recherche“ offensichtlich ein kleines Detail untergegangen.

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Denn Vanessa Mai hat ihren Liebsten mittlerweile geheiratet. Ausgerechnet zwei Tage, bevor das Neue Blatt über das vermeintliche Beziehungsdrama berichtet. Ups.

Die Regenbogenpresse „in a nutshell“, findet Moritz Tschermack vom Topf voll Gold. Gemeinsam mit detektor.fm-Moderator Lucas Kreling hat er die Topstory der Woche analysiert.

Moritz Tschermak von bildblog.deDie Geschichten sind fast nie zu 100 Prozent ausgedacht, eher so zu 98 Prozent.Moritz Tschermakbehält beim "Topf voll Gold" die Klatschpresse im Blick. 

Die Regenbogenpresse in Deutschland ist heiß, aber nur heimlich begehrt. Alltagssituationen, aufgeblasen zu dramatischen Seifenopern der Regenbogen-Realität. Für ihren Blog Topf voll Gold wühlen sich Mats und Moritz Woche für Woche durch die deutsche Regenbogenpresse. Zwei Journalisten auf der vergeblichen Suche nach Seriosität. Den Topf voll Gold kann man auch bei Übermedien finden.

Topf voll Gold zum Hören: Jeden Freitag bei detektor.fm und hier als Podcast.