UN-Klimakonferenz in Durban: Was ist vom Gipfel zu erwarten?

25.11.2011

Ab dem 28. November tagen im südafrikanischen Durban Experten und Politiker, um Maßnahmen gegen die globale Erwärmung zu entwickeln. Doch die Positionen sind verhärtet. Welche Chancen stehen auf ein globales Abkommen zum Klimaschutz?

Der Treibhauseffekt wurde bereits 1824 durch den Franzosen Jean Baptiste Joseph Fourier entdeckt. Foto: © Michael Gottschalk/ ddp.

ist bei Greenpeace für Internationale Klimapolitik zuständig.Martin Kaiserist bei Greenpeace für Internationale Klimapolitik zuständig. 

Die Erde muss sich auf die globale Erwärmung und den damit einhergehenden Klimawandel einstellen. Nächste Woche treffen sich mehr als 15.000 Experten und Delegierte im südafrikanischen Durban, wo vom 28. November die 17. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen beginnt. Dort will man darüber beraten, wie der Erderwärmung und ihren Folgen am Besten beizukommen ist.

Klimaschützer erhoffen sich von der Konferenz in erster Linie eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls. Das bisher das einzige verbindliche Instrument des Klimaschutzes läuft nämliche Ende 2012 aus.

Pünktlich zum Klimagipfel entwerfen sowohl die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als auch der Weltklimarat (IPCC) in ihren Berichten ein düsteres Szenario, was die Zukunft des Erdklimas betrifft: Erstere stellten fest, dass im vergangenen Jahr mehr Treibhausgase in der Atmosphäre gewesen sind, als jemals zuvor seit Beginn der Industrialisierung. Zudem warnen Letztere davor, dass zukünftig auch immer häufiger so genanntes Extremwetter auftreten wird.

Beim UN-Weltklimagipfel in Südafrika vor Ort ist auch der Leiter für „Internationale Klimapolitik“ von Greenpeace Martin Kaiser. Mit ihm haben wir über die Erwartungen an die Klimakonferenz, sowie die Chancen auf ein neues globales Klimaschutzabkommen gesprochen.