was wäre wenn | Neuer Podcast mit der „Offenen Gesellschaft“

"Das Utopie-Vakuum füllen"

12.04.2019

„Zukunft kann man gestalten“ – sagen die Gründer der "Offenen Gesellschaft". Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir nun regelmäßig realistische Utopien durch.

Die Kraft der Frage

„was wäre wenn“: Nachdenken und Fragen stellen kann die Gesellschaft verändern. Die Initiative Offene Gesellschaft will genau das erreichen – im neuen Online-Magazin und im gemeinsamen Podcast mit detektor.fm. Dabei wird alle zwei Wochen eine neue provokante oder utopische Frage mit spannenden Gesprächspartnern diskutiert.

Initiative Offene Gesellschaft

Ein Blick auf die Nachrichtenlage erweckt einen düsteren Eindruck. Probleme drängen. In genau dieser Situation möchte das neue Projekt der Initiative die offene und demokratische Gesellschaft schützen. Und das geht tatsächlich auch im Konjunktiv. Denn konkrete Fragen, die in der Gesellschaft existieren, sollen durchdacht werden, um Antworten zu finden.

So sollen aber auch scheinbar undenkbare Ideen diskutiert werden. Denn für Sozialpsychologe Harald Welzer ist jede Demokratie ein Entwicklungsprojekt. Sie muss sich ständig verändern und erneuern. Wie die Umwelt eben auch. Diese Bereitschaft zur Veränderung ist eines der Kernprinzipien des Modells der Offenen Gesellschaft von Karl Popper. Daran knüpft die Initiative an.

Es gibt eine Alternative

Im begleitenden Podcast stellen die Journalisten bewusst provokante Fragen. Was wäre zum Beispiel, wenn es keine Gefängnisse oder Grenzen gäbe? Was, wenn der Nah- und Fernverkehr kostenlos wäre? Antworten liefern dabei Menschen, die sonst nicht im Fokus der Medien stehen. Manche von ihnen sind Betroffene oder haben bisher unbekannte Lösungsansätze entwickelt. Gemeinsam ist ihnen ein Ziel: Der Ist-Zustand darf nicht als alternativlos gelten.

Ich bin eigentlich kein Freund des Konjunktivs. Hier ist er aber eine ziemlich coole Idee, weil man Fragen auch mal durchspielen kann. – Harald Welzer, Mitbegründer der Initiative Offene Gesellschaft

Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir ab dem 15. April regelmäßig konkrete Fragen durch und versuchen, das Utopie-Vakuum zu füllen.

Harald Welzer und Journalist Georg Diez erklären in der Teaser-Folge im Gespräch mit detektor.fm-Moderatorin Sara Steinert, was die Hörerinnen und Hörer des neuen Podcasts in Zukunft erwartet. 


 was wäre wenn – Ein Podcast mit der „Offenen Gesellschaft“

Zukunft kann man gestalten, sagen die Gründer der „Offenen Gesellschaft“. Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir regelmäßig realistische Utopien durch.

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