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Erstaufnahmelager Zirndorf 2012-0187.jpg Foto: CC BY-SA 2.0 | Piratenpartei Bayern/ flickr.com

Weltflüchtlingstag | Flüchtlingsheime in Deutschland

Isoliert statt integriert?

Der Hamburger Stadtteil Harvestehude ist nobel. Und baldiger Standort eines neuen Flüchtlingsheims? Das zumindest plant die Stadt. Ein Standort, der im krassen Gegensatz zu den meisten Flüchtlingsheimen in Deutschland steht. Flüchtlingeunterbringung in Deutschland – eine Bilanz.

Schwierige Lebensbedingungen

Grundsätzlich müssen sich in Deutschland die Bundesländer um die Wohnsituation von Flüchtlingen kümmern. So hat jedes Land seine eigenen Regeln, wie und wo Flüchtlinge untergebracht werden. Oftmals liegen Flüchtlingsheime weit ab vom Schuss – auf dem Land oder in Gewerbegebieten. Öffentliche Verkehrsanbindungen sind kaum vorhanden, Supermärkte und Ämter nur schwierig zu erreichen. Die Menschen sind isoliert, Integration bleibt oft auf der Strecke.

Flüchtlingsheim im Luxusviertel

In Hamburg ist nun ein Flüchtlingsheim mitten in einem der reichsten Viertel der Stadt geplant. Im Villenviertel Harvestehude sollen Flüchtlinge und Besser-Verdiener Tür an Tür leben. Könnte damit Isolation verhindert und Integration verbessert werden?

Darüber und über die allgemeine Struktur von Flüchtlingsheimen in Deutschland haben wir mit Karl Kopp gesprochen. Er ist Europareferent bei der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl.

Karl Kopp - ist Europareferent bei der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl.

ist Europareferent bei der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl.
„Man sollte wegkommen von der Lagerhaltung hin zum Wohnen.“Karl Kopp

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