„Worst of Chefkoch“: Skurrile Rezepte aus dem Netz

Hühnerherz, Banane und Champignons

01.09.2017

Was esse ich denn heute? Diese Frage stellen sich viele. Ideen liefern da unter anderem Seiten wie chefkoch.de. Da findet man so ziemlich alles: Hühnersuppe, aber auch Rezepte für veganes Mett oder Sauerkrautpizza. Hört sich merkwürdig an? Das dachten sich auch die Gründer von "Worst of Chefkoch" und posten dort täglich die skurrilsten Ideen:

Das Problem mit dem Essen

Jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße oder eine Butterstulle? Manchmal braucht man einfach mal was Neues auf dem Teller. Doch nur wenige haben heutzutage noch ein Kochbuch im Regal stehen. Stattdessen holt man sich die Inspiration lieber aus dem Netz. Und hier wird man auch schnell fündig: Seiten wie zum Beispiel chefkoch.de lassen die kulinarischen Herzen höher schlagen.

Hier findet man leicht das schnellste und einfachste Rezept für einen Hefeteig oder Tipps, damit die Bratensauce wie bei Oma schmeckt. Jeder kann seine Rezepte hochladen. Hilfreich ist auch das Bewertungssystem. So kann man direkt sehen, ob ein Rezept bei anderen Hobbyköchen geklappt hat, oder ob man nicht doch lieber noch weiter klickt.

Wenn aus Rezepten Desaster werden

Manchmal passiert es aber auch, dass der ein oder andere Koch über die Stränge schlägt. Und beim experimentieren mit verschiedenen Zutaten kein neues 5-Sterne-Gericht zaubert, sondern dann zum Beispiel eine Lasagne aus Hühnerherzen, Bananen und Champignons – in der Kombination kaum vorstellbar.

Lukas Diestel und Jonathan Löffelbein haben es sich zu Aufgabe gemacht, solche und ähnlich interessante, skurrile und kreative Rezepte von chefkoch.de auf ihrem Blog und der Facebook-Seite zu veröffentlichen. Der Titel der Seite – wie könnte er anders sein: „Worst of Chefkoch„.

Das Schlimmste, was aus der kulinarischen Hölle von chefkoch.de an die Oberfläche gespült wird. Jeden Tag ein Rezept. – Info auf ihrer facebook-Seite

Faszination: Essen

Und diese Seite boomt: Innerhalb von zwei Wochen haben über 7.000 Nutzer auf „Gefällt mir“ geklickt. Die beiden Betreiber erklären es sich so, dass in Zeiten von Instagram und Co. Essen immer schön drapiert und so ansprechend wie möglich festgehalten werden muss. Da bietet „Worst of Chefkoch“ einen starken Gegenpol. Denn bei Rezepten wie der „Tomatenplatte á la Andi“ würden nur sehr experimentierfreudige Hobbyköche auf die Idee kommen, das nachzumachen.

detektor.fm-Moderatorin Maja Fiedler hat sich mit den beiden Köpfen hinter der Seite „Worst of Chefkoch“ Lukas Diestel und Jonathan Löffelbein über die interessantesten Rezepte unterhalten und sie gefragt, welches der Rezepte sie schonmal nachgekocht haben.

Redaktion: Lia Rogge