Zeit Campus | Junge Menschen in Familienunternehmen

Wie die Mutter, so die Tochter

23.04.2018

Nach der Schule studieren, eine Ausbildung beginnen oder doch lieber ab ins Ausland? Zunkunftspläne können stressig sein, aber auch unendlich viele Möglichkeiten bedeuten. Doch was, wenn die Biografie der Eltern den Lebensweg schon vorzeichnet?

Im Dschungel der Möglichkeiten

Wenn einem nach der Schule nahezu jede Möglichkeit offen steht, sieht man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum also nicht einfach in die Fußstapfen der Eltern treten und fortführen, was sie sich über Jahre hinweg aufgebaut haben? Zum einen fängt man so nicht bei Null an – und zum anderen kann ein etabliertes Familienunternehmen eine sichere Zukunft bedeuten.

Vom Kiez auf den Bauernhof

Also das Gleiche machen wie Mama und Papa? Kann ich mich da überhaupt selbst verwirklichen? Darüber gibt es geteilte Meinungen. Die einen sehen den Einstieg ins Familienunternehmen als Ehre und Chance, die anderen fühlen sich durch die Erwartungen ihrer Eltern eingeschränkt. ZEIT Campus hat mit jungen Menschen gesprochen, die einen Familienbetrieb übernommen haben. Dabei haben sie Traditionen gewahrt, aber auch Unternehmen völlig umgekrempelt.

Auch für das eigene Leben kann so eine Entscheidung mitunter extreme Brüche bedeuten. So wird beispielsweise der 23-jährige Julius im nächsten Jahr den Biobauernhof seiner Eltern übernehmen, anstatt in Berlin Politik zu studieren.

Das fand ich schon einen großen Schritt, komplett ein ganz anderes Leben einzugehen, um den Betrieb der Eltern zu übernehmen. – Viola Diem, Redakteurin bei ZEIT Campus

Über vorgezeichnete Zukunftspläne hat detektor.fm-Moderatorin Isabel Woop mit Viola Diem gesprochen. Sie ist Redakteurin bei ZEIT Campus.

Viola DiemEine junge Frau hat mehrere Jahre mit sich gerungen, ob sie das Geschäft weiterführen möchte, oder ob sie lieber ihrem eigenen Traum folgen will.Viola Diemist Redakteurin bei ZEIT Campus. 

Redaktion: Isabel Woop und Lara-Lena Gödde