“127 Hours” oder enge Räume im Kino

05.02.2011

Begrenzte Räume als Schauplätze für spannende Filme haben im Kino eine lange Tradition. Alfred Hitchcock hat beispielsweise mal gesagt, dass er gerne einen Film in einer Telefonzelle drehen würde.

Filmexpertin bei detektor.fmAnna Wollner.Filmexpertin bei detektor.fm 

Die Idee einen Film in einer Telefonzelle zu drehen, hat Hitchcock zwar verworfen. Mit „Rope“ und „Das Fenster zum Hof“ aber gleich zwei Meisterwerke gedreht, die mehr oder weniger nur in einem Raum spielen.

Mit „127 Stunden“ kommt demnächst wieder ein Film in die Kinos, der sich wesentlich auf einen Ort beschränkt, nämlich eine Felsspalte.

Zuletzt gab es mit „Buried“ oder auch „Libanon“ ebenfalls Filme, die radikal ihre Handlungsorte reduzierten. Anna Wollner und Andreas Kötzing haben sich über dieses Phänomen unterhalten.