Alfred Hitchcock: “Foreign Correspondent” – avantgardistische Propaganda?

01.03.2014

Joseph Goebbels soll "Der Auslandskorrespondent" für einen guten Propagandafilm der Feinde gehalten haben. Ob es Alfred Hitchcock wirklich darum ging, Propaganda zu machen?

Joel McCrea and Laraine Day als Johnny Jones und Carol Fisher in “Der Auslandskorresondent” von Alfred Hitchcock. Ausschnitt: © 1940 Warner Bros. All rights reserved.

Jeden Monat widmen sich Andreas Kötzing und Patrick Wellinski einem Film des Kinogroßmeisters Hitchcock. Dieses Mal steht Hitchcocks zweiter Hollywood-Film im Mittelpunkt.

Die Geschichte: Der Journalist Johnny Jones (Joel McCrea) wird während des Zweiten Weltkriegs von seinem zynischen Chef aus den USA nach Europa geschickt, um „die Lage zu analysieren“. In Europa angekommen, beginnt ein großes Wirrwarr mit enorm viel Spannung: Er begibt sich für seine journalistische Recherche in den Untergrund. Dort steht Spionage an höchster Stelle und Spezialagenten treiben ihr Unwesen. Vor allem aber begibt er sich und seine neue Geliebte Carol Fisher (Laraine Day) in Gefahr.

wünscht sich, dass man gute Filme des frühen 20. Jahrhunderts auch mal im Fernsehen sehen kann.Patrick Wellinskiwünscht sich, dass man gute Filme des frühen 20. Jahrhunderts auch mal im Fernsehen sehen kann. 

Propaganda oder Kunst?

Schon damals, im Jahre 1940, wird die zweite Hollywood-Produktion von Hitchcock heiß diskutiert: politische Propaganda oder einfach nur Kunst? Auch heute noch diskutieren Hitchcock-Kenner über die Intentionen des Filmemachers.

Unsere beiden Filmexperten Andreas Kötzing und Patrick Wellinski haben über den Film und seine Rolle in Hitchcocks Gesamtwerk diskutiert.


Foreign Correspondent – Der Trailer