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Einmal „Matjes nach Hausfrauenart“, bitte!
Foto: Matjes „Hausfrauenart“/ credits:
Jessica Spengler
Flickr |Lizenz: CC BY 2.0

Alles, was schmeckt | Der Matjes

Hering ist nicht gleich Matjes

Die Norddeutschen sind stolz auf ihren Fisch. Das wird vor allem in diesen Tagen deutlich. Denn: Die Matjessaison hat begonnen. Wie lässt sich echter Matjes vom herkömmlichen Hering unterscheiden?

Der Matjes ist nicht irgendein Fisch. Er ist fest verankerte Tradition im Norden Deutschlands und den Niederlanden. Zu Recht: Der milde Hering wurde bereits im Mittelalter in den Niederlanden entwickelt. In der Emder Heringsordnung von 1597 taucht zum ersten Mal der Matjes in Deutschland auf. Das wird in der Stadt am Dollart dementsprechend zelebriert: Neben Matjesmeile steht der Matjeslauf beim mittlerweile 25-jährigen Matjesfest auf dem Programm. Dabei stammen die besonderen Heringe längst nicht mehr aus der Nordsee.

Matjes kommt aus Skandinavien

Glückstadt ist neben Emden und Bremen-Vegesack die bekannteste Matjes-Stadt Deutschlands. Hier endete die Heringsfischerei bereits 1976. Seitdem wird der Fisch überwiegend aus Norwegen und Schweden importiert. Dennoch lebt auch hier die Tradition weiter: Glückstädter Matjesproduzenten verarbeiten den Fisch von Hand und bereiten ihn nach altem Rezept zu. Ein Matjes-Produzent ist das Unternehmen Plotz-Spezialitäten. Auch, wenn die Matjessaison nur von Ende Mai bis Juli geht – Matjes lässt sich im gesamten Jahr kaufen und verspeisen. Nur worauf sollte man beim Kauf des Fisches achten?

Über die Qualitätsmerkmale des Matjes und die Frage, warum nicht jeder Hering ein Matjes ist, haben wir mit Henning Plotz gesprochen.

Henning Plotz - ist Geschäftsführer im Marketing- und Vertriebbereich von Plotz - Deutscher Matjes

ist Geschäftsführer im Marketing- und Vertriebbereich von Plotz – Deutscher Matjes
„Heringe nach Matjesart haben überhaupt gar nichts mit Matjes zu tun, außer, dass der Name hierfür missbraucht wird.“Henning Plotz
Alles was schmeckt | Der Matjes 07:19

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