Alles, was schmeckt | Wie schmeckt Marokko?

Tajine und Ras el Hanout

06.07.2018

In "Alles, was schmeckt" machen wir eine kulinarische Reise nach Marokko. Zu Ras el Hanout, Merguez und Tajines.

John Gregory-Smith - Honig & Orangenblüte: So schmeckt Marokko

Honig & Orangenblüte: So schmeckt Marokko

John Gregory-Smith

(Dorling Kindersley Deutschland GmbH, bereits erschienen)

Die Genusskultur Marokkos strahlt Ruhe aus. Man trifft sich. Trinkt gemeinsam grünen Minztee. Isst süßes Gebäck, das Baklava genannt wird, Nüsse oder getrocknete Datteln. Anders als zum Beispiel in Deutschland wird, religionsbedingt, kaum Alkohol getrunken.

Grundpfeiler der Marokkanischen Küche

Es geht in der Marokko viel um frische Kräuter, Gewürze und Fleisch.

Marokkanische Küche besteht aus frische Zutaten. Lamm ist sehr beliebt in Marokko und Fisch durch den Atlantik und das Mittelmeer. Das wird praktisch mit Gemüse gekocht.  – Raduan Miladi

Viele denken im Zusammenhang mit marokkanischem Essen an Harissa. Die Tomatencremepaste aus Peperonis ist ziemlich scharf. Marokkanische Harissa sei etwas würziger und weniger scharf als die anderer Nordafrikanischer Staaten, sagt Miladi.

Ras el Hanout

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„Alles, was schmeckt“ präsentiert von ültje

Ras el Hanout ist eine Gewürzmischung und gilt als Handschrift eines Restaurants. Ohne festes Rezept wählt man sowohl die Anzahl der Gewürze, als auch die Hauptnote individuell aus. Bei einem schmeckt man vor allem Kardamom, beim anderen Muskatnuss oder Zimt. Also, wie eine Zutat für faule Köche, die ihre Gerichte nicht jedes mal neu abschmecken wollen.

Französische Einflüsse

Die französischen Kolonien, hinterließen ein paar schmackhafte Erinnerungen an die Zeit der Besatzung. So wie die Merguez.

Das ist eine Wurst, die haben die Franzosen damals bei uns gelassen und die war aus reinem Schweinefleisch. Da hat der Araber damals Lamm-Rind-Flair rein gemacht, Kardamom, Musskatnuss und Koriander. – Raduan Miladi

Tajine statt Topf

Besonders bekannt sind die schönen terrakottafarbenen oder bunten Tontöpfe, Tajines genannt. Lehm war günstiger für Töpfe zu beschaffen als Metall und so prägt der Tontopf die marokkanische Küche. Fleisch und Gemüse wird darin traditionell bis zu mehreren Stunden gegart und erhält so ein besonders intensives Aroma.

Hören Sie hier das Gespräch über die marokkanische Küche von detektor.fm-Moderatorin Eva Morlang und Food-Reporterin Juliane Neubauer.


„Alles, was schmeckt“ – Die kulinarische Serie

Der passende Podcast mit allen Folgen bietet den idealen Soundtrack für die Küche.

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