Alles, was schmeckt | Zero Waste für unterwegs

Bitte keinen Strohhalm!

17.08.2018

Hier mal ein Kaffee zum Mitnehmen, da mal ein Strohhalm – auch beim Trinken produzieren wir unendlich viel Müll. Muss nicht sein: in unserer Serie "Alles was schmeckt" zeigen wir, wie es anders geht.

Anneliese Bunk - Besser leben ohne Plastik

Besser leben ohne Plastik

Anneliese Bunk

(oekom verlag, bereits erschienen)

411 Tonnen Müll im Jahr produzieren die Deutschen. Damit belegen wir weltweit den dritten Platz – dabei lässt sich Müll sehr leicht vermeiden, auch unterwegs. Denn gerade da kommt einiges zusammen. Es gibt aber bereits zahlreiche Zero Waste-Alternativen, die den „to-go“-Trend durchaus unterstützen. Wir stellen einige vor.

Zero Waste: Der Thermobecher

Noch immer landen stündlich rund 300.000 Einwegbecher deutschlandweit in der Mülltonne. Wer auf den Kaffee unterwegs nicht verzichten möchte, kann sich einen Thermobecher mitnehmen und spart bei vielen Cafés dann sogar als Belohnung um die 30 Cent. Lohnt sich also.

Der Pfandkaffeebecher

Logo ültje

„Alles, was schmeckt“ präsentiert von ültje

Deutschlandweit gibt es in über 1.200 Cafés die Möglichkeit, seinen Kaffee für unterwegs in einem Kunststoff-Pfandbecher mitzunehmen. Das Münchner StartUp ReCup ging mit seiner Idee im Herbst 2016 an den Markt. Das System ist so beliebt, dass bereits rund 400.000 Becher im Umlauf sind. International werden Cafébesitzer auf die Idee aufmerksam und wollen sich an ReCup ein Beispiel nehmen.

Die Wasserflasche

Wasser in Flaschen zu kaufen ist aus ökologischen Gründen fragwürdig. Warum also nicht eine schöne Flasche kaufen, in der Trinkwasser aus der Leitung abgefüllt werden kann und sie zum täglichen Begleiter machen? Es gibt Modelle, die sogar Flasche und Becher in einem sind. Wichtig ist dabei, dass die Flasche leicht ist und natürlich dicht.

Der Glashalm

Die EU-Kommission verhandelt seit Kurzem über ein Verbot von Einweg-Plastik. Darunter fällt auch der Plastikstrohhalm. Immerhin knapp fünf Milliarden Strohhalme aus Plastik landen jährlich im Abfall. Mehrweg-Varianten aus Metall oder Glas machen mittlerweile als Alternative die Runde. Im Unterschied zum Metallhalm, der einen metallischen Beigeschmack haben kann, ist der Glashalm geschmacksneutral. Mit einer kleinen Bürste kann man die Halme reinigen.

Hören Sie hier das Gespräch über Zero Waste to-go, vorgestellt von Juliane Neubauer im Gespräch mit detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber.


„Alles, was schmeckt“ – Die kulinarische Serie

Der passende Podcast mit allen Folgen bietet den idealen Soundtrack für die Küche.

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