“Der Apple-Kult hat religiöse Züge” – Warum Apple-Produkte jetzt im Museum ausgestellt werden

22.03.2011

Sie sind schick, im Trend, und das Design gilt als vorbildlich: die Produkte von Apple. Doch ist das schon Grund genug, um iPod und Co. ins Museum zu bringen? In Frankfurt denkt man: ja.

Selbst die Niederlassungen sind bis aufs kleinste Detail durchgestaltet - hier: in Peking. / Foto © Apple

Kurator der Ausstellung und DesignhistorikerVolker FischerKurator der Ausstellung und Designhistoriker 

Seit der iPod der erfolgreichste MP3-Player der Welt wurde, ist Apple extrem hoch im Kurs. Egal ob Macbook, iPhone oder iPad: die Appleprodukte gelten als Statussymbol. Unter anderem liegt das auch am Design, das bei Apple immer ganz groß geschrieben wurde. Die Produkte sind schlicht gestaltet und trotzdem funktional – und damit so einzigartig, sodass sie auf Anhieb der Firma zugeordnet werden können. Jetzt werden diese Designprodukte im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt gezeigt. Kurator und Designhistoriker Volker Fischer erklärt, warum er ihnen die Ausstellung „iKosmos: Macht, Mythos und Magie einer Marke“ gewidmet hat und was ein Besucher dort über Apple lernen kann.