Atheisten in Deutschland: Mehr Zulauf durch Kirchenskandale

22.10.2013

Es sind Kirchenskandale, wie die um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst, die dafür sorgen, dass Menschen aus der Kirche austreten. Doch wie sind Atheisten und Konfessionslose in Deutschland eigentlich organisiert?

Die Buskampagne sorgte 2009 für Aufsehen. Foto: © Bastian Greshake / Flickr

hält solche Messen auch für Deutschland denkbar. (Foto: © Doris Ponitka)Rainer Ponitkahält solche Messen auch für Deutschland denkbar. (Foto: © Doris Ponitka) 

Der Limbuger Bischof Tebartz-van Elst sorgt momentan für Unmut in der Kirchengemeinde. Dass man die Kirche eigentlich gar nicht braucht, um Messen zu feiern, kann man in London beobachten: Atheisten feiern dort ihre ganz eigenen Messen. Zwei britische Komiker zelebrieren mit hunderten anderen ihre Ungläubigkeit.

Die neuen Atheisten

Gerade in London gibt es viele Atheisten-Clubs, die sich regelmäßgig treffen und immer mehr Mitglieder in ihren Reihen zählen können. Bücher wie „Der Gotteswahn“ und „Das Ende des Glaubens“ haben die so genannten neuen Atheisten hervorgebracht.

Mit Rainer Ponitka vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten reden wir über Atheisten und deren Organisation in Deutschland.

Atheisten in Deutschland – Kirchenskandale sorgen für Zulauf

Religionen haben kein Markenrecht auf Zusammenkünfte mit gemeinschaftlichen Ritualen. – Rainer Ponitka