Auf Tuchfühlung | Der Dresscode im Wandel der Zeit

02.02.2011

Rosa Polohemd mit aufgestelltem Kragen? Das muss ein Jurastudent sein. Maßanzug? Ah, sicher ein Privatbanker. An der Kleidung konnte man schon immer viel ablesen.

Diese Schuhe zum Anzug? Was früher ein “no go” war, ist heute allgemein akzeptiert. © Axel Schmidt/ ddp

berichtet in ihrem Feature über den Dresscode.Johanna Kutscheberichtet in ihrem Feature über den Dresscode. 

Früher galt in der Arbeitswelt ein einheitlicher Dresscode: Frauen trugen Kostüm, Männer Anzug. Es waren eher die Details, an denen man Status und Rangunterschiede erkennen konnte. Heute trifft man selbst Spitzenmanager in Jeans an. Den einen Dresscode, der Frauen die Rocklänge und Männern die Krawatte vorschrieb, den gibt es nicht mehr. Alles ist erlaubt, könnte man meinen. Aber warum sieht man dann trotzdem Heerscharen von Anzugträgern? Gedeckte Farben, soweit das Auge reicht?

So individuell und frei wir heutzutage auch sind, bei der Arbeitskleidung gelten ungeschriebene Gesetze. Und zwar je nach Alter, Status und Branche. Johanna Kutsche hat Menschen aus Politik und Wirtschaft getroffen, die sich nicht an Kleidernormen halten.

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