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Auf Tuchfühlung | Keine Mode ohne Bilder

Was Mode ist, glauben wir vor allem Dank eines Mediums zu wissen: dem Bild. Keine Mode ohne Bilder – und so kann die Stilgeschichte der Jahrzehnte auch anhand ihrer Modebilder verfolgt werden. Die Ausstellung „Visions & Fashion“ tut genau das.

In den 90er Jahren prägte der berühmte Modefotograph Peter Lindbergh mit seinen Schwarzweiß-Bildern der Supermodels Naomie Campbell und Cindy Crawford die Wahrnehmung von Schönheit, Stil und Geschmacksempfinden.In der Mode wie in der Modefotografie spiegeln sich Zeitgeschmack und Sehgewohnheiten. Durch sie lassen sich Entwicklungen und Trends nachzeichnen.

Victoria Kau - berichtet für detektor.fm über Mode-Trends.

berichtet für detektor.fm über Mode-Trends.
Victoria Kau

Mode ist nicht nur Mittel zum Zweck, mit dem man im Alltag zeigt, wie man sich selbst sieht und gesehen werden möchte. Mit ihr fällt man auf, hebt sich ab oder bekennt sich zu einer gesellschaftlichen Gruppe. Die Inspiration für den vermeintlich individuellen Stil wird sich oft über Hochglanzbilder aus Modezeitschriften geholt. Farben, Stoffe, Schnitte werden dann nicht gefühlt, aber bestaunt – und so lässt man sich für die Ausstattung des eigenen Kleiderschranks inspirieren.

In der Ausstellung „Visions & Fashion“ wird nach den Inspirationen der letzten 30 Jahre gefragt – anhand der Mode in Fotografie und Illustration. Sie geht der Frage nach, wie Mode als Kunstwerk und Ausstellungsstück funktioniert und warum Mode nur mit Bildern über Mode lebendig ist. Victoria Kau hat die Ausstellung im Kulturforum am Potsdamer Platz besucht.

+++ „Auf Tuchfühlung“ wird präsentiert von Spreadshirt +++

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