Auf Tuchfühlung | “Nachhaltigkeit im Modebusiness” kann man jetzt studieren

24.01.2011

Worauf muss man bei der Materialbeschaffung achten? Welche altbewährten Handwerkstechniken gibt es? Und wie kann ich eine Kollektion umweltfreundlich verschicken? Fragen, die im Masterstudiengang "Sustainability in Fashion" eine Rolle spielen.

Traditionelle Handarbeitstechniken aus aller Welt sollen in die Moderne transportiert werden. / © flickr

Vor ein paar Tagen hat die internationale Modeschule ESMOD bekannt gegeben, dass sie ab Oktober dieses Jahres einen neuen Masterstudiengang anbieten wird. Der heißt „Sustainability in Fashion“ – also Nachhaltigkeit in der Mode. Damit treffen sie einen Nerv der Zeit, denn ökologische und ethische Produkion von Nahrungsmitteln, aber eben auch Bekleidung, wird ein zunehmend wichtiger Konsum-Faktor für viele Menschen.

Direktorin und Eigentümerin der Modeschule ESMOD in Berlin.Silvia KadolskyDirektorin und Eigentümerin der Modeschule ESMOD in Berlin. 

Wer an der privaten Modeschule den neuen Masterstudiengang studieren will muss sich gegen einige Konkurentinnen und Konkurenten durchsetzen, denn nur vier bis fünf deutsche Studierende pro Jahrgang sollen an dem Programm teilnehmen können. Zudem muss man eine Studiengebühr von 10.450 Euro entrichten.

Wie genau in dem Masterstudium Umweltbewusstsein im Modebusiness vermittelt werden soll, welche Rolle traditionelle Handwerkstechniken dabei spielen und an wen dieser Studiengang gerichtet ist, hat detektor.fm-Redakteurin Juliane Neubauer die Eigentümerin und Direktorin der Modeschule ESMOD, Silvia Kadolsky, gefragt.

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