Auf Tuchfühlung | Was lernen wir von Mode aus dem 18. Jahrhundert?

16.05.2012

Im 18. Jahrhundert hat es zwar noch keine Modenschauen gegeben, dafür aber bereits Mode-Journale. Mit ihrer Hilfe sind bereits damals Trends über Ländergrenzen hinweg verbreitet und kopiert worden.

Ein Mode-Überbleibsel aus dem 18. Jahrhundert: die Corsage. Foto: © Volker Hartmann / dapd

Ein Modetrend kann auch heute manchmal sehr lange brauchen, um von einem Land ins andere zu kommen. Manche Trends schaffen es nie über die Grenze hinaus. Und trotz Globalisierung und Internet tragen Italiener oder Polen auch heute noch andere Kleidung, als zum Beispiel Engländer.

Wie aber muss das erst vor mehreren hundert Jahren gewesen sein, als Kleider noch nicht für Blogs fotografiert oder in internationalen Modeketten ausgestellt wurden?

Darüber haben wir mit Babette Küster gesprochen. Sie ist Kuratorin im Bereich Textil am Grassi-Museum für angewandte Kunst in Leipzig und hat täglich mit historischen Stoffen und Kleidern zu tun.


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