Ausgegruschelt – Das Ende von schülerVZ

09.04.2013

SchülerVZ war bis vor wenigen Jahren das erfolgreichste soziale Netzwerk für Jugendliche in Deutschland. Aber die Konkurrenz hat der Webseite den Rang abgelaufen.

Ende April ist schülerVZ raus aus dem Netz. Foto: Gerit Borth/dapd

ist Logistikexperte und Redakteur des Magazins «Wirtschaftswoche».Jo Bagerist Redaktuer des Computermagazins c't. 

Von über fünf Millionen schülerVZ-Nutzern sind heute nur noch 200.000 übrig geblieben. Schon seit Längerem befand sich das soziale Netzwerk in der Krise und hatte aufgrund von facebook und Co. einen starken Mitgliederschwund zu beklagen. Auch studiVZ oder meinVZ geht es schlecht. Jetzt wurde bekannt, dass schülerVZ zum 30. April eingestellt wird.

SchülerVZ startete 2007 als Ableger von studiVZ und war lange Zeit DAS soziale Netzwerk für Teenager. Auf Pinnwände schreiben, Gruppen wie „Ich teile heimlich durch Null“ beitreten oder Gruscheln gehörte für viele Jugendliche zum Alltag.

Über die Gründe des Aus und was aus den anderen VZ-Netzwerken wird, sprechen wir mit Jo Bager, Redakteur der Computerzeitschrift c’t.

In dieser Branche fressen die Schnellen die Langsamen. Und facebook war schneller. – Jo Bager