Australische Grippewelle kein Indikator für Europa

02.10.2012

In Australien sorgt eine neue Influenza-Welle für Aufregung. Der ausgehende australische Winter dient als Prognose für unseren kommenden. Das Robert-Koch-Institut warnt stattdessen vor Panikmache.

Eine Impfung kann Leben retten. Experten raten vor der neuen Grippesaison zur Vorsorge. Foto: © Florian Schuh / dapd

warnt vor Panik. © Robert Koch-Institut / BredowSusanne Glasmacherwarnt vor Panik. © Robert Koch-Institut / Bredow 

Die Grippesaison in Australien dient den europäischen Forschern immer wieder als Vorwarnung für das, was uns hier erwarten kann. Da der Winter auf der Südhalbkugel schon vor unserem stattfindet, richten deutsche Experten ihr Augenmerk auf die Influenza dort – und alle ihre Auswirkungen.

Grund zur Sorge?

Dieses Jahr melden die australischen Behörden bereits doppelt so viele Todesfälle wie in den vergangenen Jahren. Pünktlich zum Winteranfang kann die Grippe also auch hier zum Problem werden. Entgegen vieler Meldungen, sieht das Robert-Koch-Institut allerdings keine erhöhte Gefahr zum Vorjahr.

Ob dennoch Vorsicht geboten ist und welche Maßnahmen getroffen werden können, besprechen wir mit Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut in Berlin.