Bandförderung – Wie geht das?

16.07.2010

In unserem Schwerpunkt "Musikförderung für Deutschland" stellen wir zwei Förderprogramme für Bands vor - und sprechen mit jemandem, der davon profitiert hat.

Aus dem kleinen Probenraum im Keller auf die großen Bühnen ist es ein weiter Weg - Förderprogramme können dabei helfen. / © bluefeeling pixelio.de

Projektleiter des »PopCamps«Michael TeilkemeierProjektleiter des »PopCamps« 

Wer als Musiker von der Musik leben will, hat es schwer: der Weg zum Profi ist lang, führt über dunkle Probenräume, kleine Clubs, schlecht besuchte Konzerte und lange Jahre harter Proben. Doch auf dem Weg zum Profi gibt es verschiedene Programme, die helfen können. So bietet der Deutsche Musikrat jedes Jahr fünf jungen Bands ein professionelles Coaching an, das sie auf die „echte“ Welt im Musikbusiness vorbereiten soll. Dabei lernen die Musiker unter anderem, wie sie professionell auftreten und die Pressearbeit am ertragreichsten gestalten können. Was den jungen Musikern beim „PopCamp“ sonst noch beigebracht wird, und wie man in das Förderprogramm kommen kann, erklärt uns Projektleiter Michael Teilkemeier.

Geschäftsführerin der »Initiative Musik«Ina KeßlerGeschäftsführerin der »Initiative Musik« 

Ein anderes Förderangebot für Bands, aber auch für Institutionen rund ums Musikgeschäft kommt seit 2007 von der „Initiative Musik“.

Das ist eine Fördereinrichtung der Bundesregierung und soll sowohl Künstler als auch Unternehmen der Musikindustrie finanziell unterstützen.

Wie sie das machen, das fragen wir jetzt Geschäftsführerin Ina Keßler.

 

gründete das Label »Audiolith Records«Lars Lewerenzgründete das Label »Audiolith Records« 

Jemand, der von diesen Förderprogrammen profitieren konnte, ist Lars Lewerenz.

Der Gründer des Labels „Audiolith Records“ erzählt im Interview, wie hilfreich diese Programme sind, wie viel Arbeit und Bürokratie darin steckt, warum er als Labelchef nicht alle Bands fördern lassen kann – und warum so manches Angebot ohne die Förderung nicht realisierbar gewesen wäre.