Brainstorming: beliebt, aber sinnlos – warum andere Techniken besser sind

26.08.2013

Alle machen es, es gilt als besonders kreativ - doch am Ende kommt nicht wirklich mehr raus: Brainstorming. Dass diese Technik die Kreativität eigentlich gar nicht befeuert, sondern eher das Gegenteil bewirkt, ist belegt - hat bisher aber wenig Beachtung gefunden. Obwohl die Erkenntnis schon ein halbes Jahrhundert alt ist.

In der Gruppe ist Brainstorming oft Urlaub für den Kopf. Am Ende hatten doch eh alle die beste Idee. Foto: © opensource.com / flickr.com

ist Leiter des Fachbereich Psychologie an der Universität Frankfurt.Rolf von Dickist Leiter des Fachbereich Psychologie an der Universität Frankfurt. 

Kreativwirtschaft und Brainstorming sind so eng miteinander verknüpft, dass da kaum ein Blatt Papier dazwischen passt.

Seit etwa 60 Jahren wird in vielen Büros und Agenturen gebrainstormt. Dabei stellt die Forschung seit 50 Jahren regelmäßig fest, dass diese Kreativtätstechnik nicht wirklich effektiv ist.

Das Brainstormen geht trotzdem weiter

Warum nur sind wir alle so überzeugt von dem Konzept? Warum meinen wir, damit bessere Ideen zu entwickeln? Und wenn das ganze doch so sinnlos ist: wie geht es besser?

Fragen, die wir mit Rolf von Dick, dem Dekan des Fachbereichs Psychologie der Universität Frankfurt, besprochen haben.