Buchmesse-Spezial “Literatur aus Island”: 3 Isländische Autoren im Portrait

12.10.2011

Island ist das Gastland der Frankfurter Buchmesse - wir widmen darum eine Serie der isländischen Literatur. Das Land hat einen atemberaubend schnellen Wandel hinter sich. Wie reagieren drei Autoren aus drei Generationen darauf? Ein Besuch...

Kühle Stille - Eindrücke aus Island, dem Gastland der Frankfurter Buchmesse. Foto: © Andreas Kinski pixelio.de

Es ist viel passiert in Island, seit dem zweiten Weltkrieg. Und nachdem das kleine Land noch vor kurzem ein Krisenherd war, hat nun der Aufstieg eingesetzt: die Banken sind stabilisiert, die Wirtschaft erholt sich. Kurzum: Island lässt viele seine großen euroäischen Nachbarn im Schatten stehen. Gerade noch eines der ärmsten Länder Europas, entwickelt sich Island innerhalb weniger Jahrzehnte zum einem der reichsten, auch kulturell.

Während die eine Generation noch „im Fisch“ gearbeitet hat und Lebensmittel rationieren musste, wächst die nächste im Überfluss auf. Sie arbeitet in Banken, macht Popmusik und reist durch die Welt.

Und so ist es nur ganz natürlich, dass jede Generation andere Autoren hervorgebracht hat. Marten Hahn hat drei isländische Autoren aus verschiedenen Generationen zu Hause besucht.