Buchmesse-Spezial “Literatur aus Island”: Warum Literatur im kleinen Island so wichtig ist

11.10.2011

Island ist das Gastland der Frankfurter Buchmesse - wir widmen darum eine Serie der isländischen Literatur. Warum Literatur bis heute eine so große Rolle dort spielt, fragen wir zum Einstieg - und schauen auch auf die alten Sagas.

Kühle Stille - Eindrücke aus Island, dem Gastland der Frankfurter Buchmesse. Foto: © Andreas Kinski pixelio.de

Island ist das diesjährige Gastland auf der 63. Frankfurter Buchmesse. Und wir – wir wissen zu wenig von isländischer Literatur. Darum widmen wir in dieser Woche eine dreiteilige Serie der großen Literatur aus dem kleinen Land.

Ohne Bücher, ohne Geschichten und vor allem ohne seine Sagas wäre island heute nicht das, was es ist. Eine kleine, aber eingeschworene Gemeinschaft am Rande Europas. Literatur spielt in Island eine enorme Rolle. 350 Autoren und Poeten sind im isländischen Schriftstellerverband – und das, obwohl nur gut 300.000 Menschen auf der Insel wohnen.

Pro 1000 Einwohner werden in Island doppelt so viele Titel verlegt, wie in anderen nordischen Ländern. Doch woher kommt die Liebe der Isländer zur Literatur? Und was treibt die Autoren auf der Insel an?

Marten Hahn hat sich diese Fragen gestellt – und ist hingefahren. Ein Einblick in Vergangenheit und Zukunft der Literatur des diesjährigen Gastlandes der Frankfurter Buchmesse.