Point and Click statt Ego-Shooter – Computerspielpreis geht Diskussionen aus den Weg

25.04.2013

Im letzten Jahr hat der Deutsche Computerspielpreis für viele Diskussionen gesorgt. Mit "Crysis 2" hatte ein Ego-Shooter gewonnen - und das in einer Phase, als heftig über diese Spiele diskutiert worden ist. Dieses Jahr heißt der Gewinner "Chaos auf Deponia".

Szene aus dem Spiel “Spec Ops: The Line”. Der Ego-Shooter galt als großer, aber umstrittener Favorit auf den Preis “Bestes Deutsches Spiel”. Foto: © Joshua Livingston, flickr.com

In dieser Woche hat die deutsche Computerspielbranche nach Berlin geschaut.

Denn zum fünften Mal sind Computer-Spiele ausgezeichnet worden und zwar in Kategorien wie bestes Deutsches Spiel, bestes mobiles Spiel oder bestes Browsergame.

Wer folgt auf Crysis 2?

Für viele ist der Computerspielpreis ein Politikum – und zwar, weil im letzten Jahr der Ego-Shooter „Crysis 2“ ausgezeichnet worden ist. Und Egoshooter sind bekanntermaßen seit Jahren in der Kritik.

Die Gegner bemängeln, dass in Ego-Shootern übertriebe Gewalt belohnt werde. Das würde sich auch von der virtuellen in die reale Welt übertragen. Studien be- und widerlegen diese Thesen.

Wie der Nachfolger von „Crysis 2“ heißt und welche Trends bei den Spielen zu erkennen sind, haben wir Petra Fröhlich gefragt. Sie ist Chefredakteurin des Computerspielmagazins PC Games.

Die Preisgelder, die ja doch in erkläglicher Höhe sind, mit denen wird am Ende des Tages die Spieleentwicklung in Deutschland gefördert. Das heißt, das Geld fließt in die Entwicklung neuer Spiele und in die Studios, die dahinter stehen. – Petra Fröhlich, PC Games