Das Aschewolkenmonster – Die Chronik der Ereignisse

21.04.2010

Viel wurde in den letzten Tagen über die Asche des Vulkans Eyjafjallajökull berichtet. Auch wurde nach Namen für die Naturkatastrophe gesucht.

Ein ähnliches Szenario spielte sich letzte Woche in Island ab. Foto: BGR/ ddp.

Der Eyjafjallajökull, der für den ganzen Ärger verantwortlich ist, ist genau genommen kein Vulkan sondern ein Gletscher. Unter dem Gletscher, welcher der sechstgrößte Islands ist, liegt der eigentliche Vulkan. Er gehört nicht zu den aktivsten Vulkanen Europas und brach zuletzt in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts aus. Bereits vor einem Jahr konnten erhöhte seismische Aktivitäten in dem Gebiet des Berges beobachtet werden. Tausende kleine, kaum spürbare Erdbeben erschüttert seitdem die Region um den Eyjafjallajökull im Süden Islands.

Hören Sie hier die Vulkan-Chronik.

Der Vulkan schleuderte seine Asche mehrere Kilometer in die Höhe. Tagelang konnten Flugzeuge nicht starten und landen. Tausende Menschen saßen in Deutschland und im Ausland fest.

Was sich in den Tagen in der Luft genau abspielte, hören Sie hier nach.

 

Selten haben Themen die Medien so bewegt, wie der Ausbruch des Island-Vulkans. Zwangsläufig wurden alle zu Betroffenen. Denn fast jeder kennt jemanden, der irgendwo auf der Welt durch die Aschewolke festsitzt. Einige Schlagzeilen aus Internet und Zeitungen haben wir für Sie in der „Medienchronik“ zusammen gefasst.

Hier kann dieser Beitrag nochmals angehört werden.