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Peinliche Partyfotos könnten demnächst automatisch “verfallen”. / Sascha Schuermann © ddp

“Den digitalen Radiergummi wird es nie geben.”

Informatiker entwickeln ein „Verfallsdatum“ für Dateien, die man nicht für immer ins Internet stellen möchte.

Prof. Michael Backes - Lehrstuhl für Informationssicherheit und Kryptographie der Universität des Saarlandes. / © Uwe Bellhäuser

Lehrstuhl für Informationssicherheit und Kryptographie der Universität des Saarlandes. / © Uwe Bellhäuser
Prof. Michael Backes

Immer wieder hört man Schauergeschichten von wilden Partyfotos im Internet, die dazu geführt haben, das jemand eine Jobabsage bekommen hat.

Bald könnten solche Fotos aber vielleicht bedenkenlos auf die eigene facebook- oder myspace-Seite gestellt werden, da man ihnen ein Verfallsdatum verpassen kann – und sie so nach einem selbstgewählten Zeitpunkt automatisch gelöscht werden.

Dieses „Forget Internet“, also vergessliches Internet, hat Kryptographie-Professor Michael Backes entwickelt. Er arbeitet an der Universität des Saarlandes und erklärt uns, wie genau das funktionieren kann.