Der Kinotrailer – Zwischen Werbung und Spoiler

06.07.2013

Vor dem eigentlichen Hauptprogramm laufen in den Kinos heutzutage mehrere Trailer. Sie sollen das Publikum auf kommende Filme aufmerksam machen. Dabei müssen sie einen Spagat schaffen: Hunger auf mehr machen, aber auch nicht zu viel verraten.

In den USA werden Trailer von der MPAA bezüglich ihrer Altersfreigabe überprüft. Foto: © dougbelshaw/Flickr

Was im Restaurant der Aperitif, ist im Kino der Trailer. Kurze Clips, die bei den Zuschauern Lust auf einen beworbenen Film hervorrufen sollen.

Ein Trailer ist eine Gratwanderung

Doch einen gelungenen Trailer zu produzieren, ist sehr schwer. Er soll zwar den Film in seinen Grundzügen umreißen, dabei aber nicht all zu viel von dem späteren Geschehen verraten.

Zu lang und zu viel Inhalt

Eine Studie zeigt, dass die Hälfte der amerikanischen Zuschauer meinen, dass Trailer heutzutage zu viel des beworbenen Films vorhersagen (neudeutsch: spoilern). Außerdem werden Trailer immer länger, was dem Publikum offenbar ebenfalls missfällt.

Was einen guten Trailer ausmacht und woher diese Form der Filmwerbung überhaupt kommt, dem ist unser Redakteur Florian Leue nachgegangen.


Das komplette Interview mit Vinzenz Hediger vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Nachhören: