Der “Tag gegen Lärm” – Warum sogar Singvögel immer lauter singen müssen

28.04.2010

Sehnen Sie sich manchmal nach Ruhe? Nach richtiger Stille ohne Klingelton, Autolärm oder Musik? Dann ist heute ihr Tag - denn heute ist "Tag gegen Lärm".

unterrichtet Technische Akustik an der TU Berlin und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Akustik. / © TU BerlinMichael Jäcker-Cüppersunterrichtet Technische Akustik an der TU Berlin und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Akustik. / © TU Berlin 

Lärm ist für uns heute etwas alltägliches, nur bekommen wir das nicht mehr so richtig mit: ständig klingelnde Handys, röhrende Autos, das Geschrei der Massen – unsere Welt wird immer lauter. Eine Sintflut an Eindrücken überwältigt uns tagtäglich und droht uns langsam zu überfordern. Nicht nur das Fernsehen, auch das Radio setzt auf das Prinzip „Aufmerksamkeit gewinnen durch Lärm“. Unter anderem sorgen lautere Werbeeinblendungen dafür, dass wir uns allmählich nach ein bisschen Ruhe sehnen. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die Deutsche Gesellschaft für Akustik den heutigen Tag zum „Tag gegen Lärm“ erklärt. Was der bringen kann, wo Lärm in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, und welche Folgen das alles hat, das fragen wir Michael Jäcker-Cüppers, Lärmforscher von der Technischen Universität Berlin.

Und wenn Sie sich fragen, ob das mit dem Lärm in unserem Alltag wirklich so schlimm ist, haben wir hier eine kleine Kurzübersicht zusammengestellt: