Deutsche Nationalbibliothek: Wie archiviert man die Zukunft?

10.10.2012

Die Deutsche Nationalbibliothek feiert ihren 100-jährigen Geburtstag. Der Direktor des Leipziger Standortes erklärt im Studiogespräch, was es ins Archiv schafft und welche Vor- und Nachteile die Digitalisierung bringt.

Die Nationalbibliothek hat viel digitalisiertes Wissen - allerdings ist dieses (noch) nicht im Internet abrufbar. Foto: Jens Schlueter | dapd

sieht die Deutsche Nationalbibliothek in einer »Phase des großartigen Umbruchs«.Michael Fernausieht die Deutsche Nationalbibliothek in einer »Phase des großartigen Umbruchs«. 

Seit 1912 werden am Standort Leipzig alle deutschen Publikationen gesammelt und archiviert, dazu kommen alle im Ausland veröffentlichten Werke über Deutschland. Insgesamt hat die Bibliothek einen Bestand von mehr als 26 Millionen Medien.

Doch was unternimmt die Deutsche Nationalbibliothek in Sachen Digitalisierung? Und welche Werke, die ausschließlich im Internet publiziert werden, schaffen es überhaupt ins Archiv?

Michael Fernau ist der Direktor der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig und war zu Besuch im detektor.fm-Studio. Er hat mit uns über Geschichte und Zukunft der Deutschen Nationalbibliothek gesprochen.

Der erste Teil des Gesprächs dreht sich um das hundertjährige Jubiläum, das die Bibliothek zur Zeit feiert und welche Rolle den beiden Standorten – Frankfurt am Main und Leipzig – in der Vergangenheit zugekommen ist.

Im zweiten Teil des Interviews spricht Michael Fernau über mangelndes technisches Fachwissen, Blogeinträge und Urheberrecht. Er beschreibt zu Beginn, wie die Deutsche Nationalbibliothek die Digitalisierung angeht:

Michael Fernau über Digitalisierung und künftige Herausforderungen für die Deutsche Nationalbibliothek


Als Archivar habe ich natürlich die unendliche Schwierigkeit, diese aktuellen phantastischen Entwicklungen irgendwo abzulegen. – Michael Fernau