Deutscher Buchpreis 2017 | Christoph Höhtker

"Das Jahr der Frauen"

21.08.2017

Christoph Höhtkers Buch "Das Jahr der Frauen" ist für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert. Es erzählt von dem Plan eines ausgebrannten PR-Mannes. Hören Sie hier einen Auszug.

Christoph Höhtker - Das Jahr der Frauen

Das Jahr der Frauen

Christoph Höhtker

(Weissbooks Verlag, bereits erschienen)

Deutscher Buchpreis

Wer sind die 20 Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2017? Wir stellen täglich einen Roman vor.

Der Autor: Christoph Höhtker

Christoph Höhtker wurde 1967 in Bielefeld geboren und lebt heute in Genf. Er hat Soziologie studiert und schon in verschiedenen Berufen gearbeitet. Bisher war er Taxifahrer, freier Journalist, Sprachlehrer und Werbetexter.

2013 ist von ihm dann „Die schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite“ erschienen, 2015 folgte „Alles sehen“. Beide Bücher sind im Ventil Verlag veröffentlicht. Mit „Alles sehen“ stand Höthker 2016 auch auf der Shortlist zum Schweizer Buchpreis 2016.

Das Buch: „Das Jahr der Frauen“

Frank Schremmer ist Anfang 40 und ein Mann, der eigentlich alles hat. Er verdient überdurchschnittlich und sieht gut aus. Als PR-Mann arbeitet er in Genf für eine illustre Organisation. Dennoch ist er ausgebrannt. Im Gespräch mit seinem Psychologen offenbart er sein letztes Projekt: Zwölf Frauen in zwölf Monaten. Streng terminiert will er pro Monat „eine Frau verbrauchen“.

Was zunächst als Provokation gegenüber seinem Psychologen beginnt, entwickelt sich im Laufe des Romans zu einem ernsthaften Plan, der auf seinen eigenen Tod hinauslaufen soll.

„Das Jahr der Frauen“ beschreibt Schremmers verbissene Versuche, seinen Plan zu verwirklichen auf manchmal humorvolle, oft aber auch düstere und melancholische Art. Seine Flirts treiben ihn durch Online-Portale, Bars und fremde Schlafzimmer. Aber letzlich endet sein Projekt nicht wie geplant.

Einen Auszug, gelesen von Lucas Kreling, hören Sie hier:

Christoph HöhtkerAuszug aus dem Roman "Das Jahr der Frauen" von Christoph HöhtkerSprecher: Lucas KrelingFoto: Alexandra Sonntag 

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