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Das Buch „Heimkehr nach Fukushima“ ist für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. | Bild: C.H.Beck Verlag
Das Buch „Heimkehr nach Fukushima“ ist für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. | Bild: C.H.Beck Verlag

Deutscher Buchpreis 2018 | Adolf Muschg

„Heimkehr nach Fukushima“

Adolf Muschg ist mit seinem Roman „Heimkehr nach Fukushima“ für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. Wir stellen Buch und Autor vor.

+++ Die Hörproben zum Deutschen Buchpreis 2018 sind leider nicht mehr verfügbar. Weiter geht es ab dem 20. August 2019 mit neuen Folgen auf detektor.fm. +++


Deutscher Buchpreis

Wer sind die 20 Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2018? Wir stellen täglich einen Roman vor.

Der Autor: Adolf Muschg

Adolf Muschg, geboren 1934 in Zürich, zählt zu den bekanntesten Autoren der Schweiz. Bücher wie „Das Licht und der Schlüssel“ (1984) oder „Die Kinderhochzeit“ (2005) haben ihn weltweit bekannt gemacht. Außerdem war Muschg neben seiner Tätigkeit als Autor Professor für deutsche Sprache und Literatur an der ETH in Zürich und Präsident der Akademie der Künste Berlin. Zudem ist er Preisträger zahlreicher Auszeichnungen, darunter der Hermann-Hesse-Preis, der Georg-Büchner-Preis oder zuletzt der Preis der internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. Heute ist er 84 Jahre alt – und schreibt noch immer.

Das Buch: „Heimkehr nach Fukushima“

Fukushima im Jahr 2011. Die Nuklearkatastrophe im japanischen Küstenort erschüttert die Welt. Denn schließlich sind weite Teile der Gegend verstrahlt, Bewohner müssen ihre Dörfer verlassen. Doch es gibt Pläne für eine Rück-Besiedlung: Ein Bürgermeister eines Dorfes in der unmittelbaren Nähe des Unglücksortes möchte hier eine Künstlerkolonie errichten.

Dafür will er auch den Architekten Paul Neuhaus gewinnen. Denn er soll den Menschen wieder Hoffnung machen und sie ermutigen zurückzukommen. Dafür reist er gemeinsam mit seinem alten Freund Mitsuko in die Region. Während der Reise kommen sich die beiden immer näher. Außerdem begleiten sie in dieser Ausnahmesituation die Gedanken und Ideen Adalbert Stifters. Was lernen wir von Katastrophen und welche Erfahrungen machen wir in Grenzsituationen über uns selbst und die Welt?

Hören Sie hier einen Auszug gelesen von Jonathan Springer, Sprecher vom Institut für Sprechkunst der HMDK Stuttgart.

Sprecher: Jonathan Springer

Auszug aus dem Roman „Heimkehr nach Fukushima“ von Adolf Muschg.Sprecher: Jonathan Springer

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