Deutscher Buchpreis 2018 | Inger-Maria Mahlke

"Archipel"

29.08.2018

Mit dem Roman „Archipel“ ist Inger-Maria Mahlke für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. Hören Sie hier einen Auszug:

Deutscher Buchpreis

Wer sind die 20 Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2018? Wir stellen täglich einen Roman vor.

Die Autorin: Inger-Maria Mahlke

Inger-Maria Mahlke kommt 1977 in Hamburg zur Welt. Sie wächst allerdings in Lübeck und Teneriffa auf. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften arbeitet Mahlke am Lehrstuhl für Kriminologie der Freien Universität Berlin. Ihr Debütroman „Silberfischen“ wird mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichnet. Schon 2015 wird Mahlke mit ihrem Roman „Wie ihr wollt“ für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Das Buch: „Archipel“

Mahlkes Protagonistin Rosa kehrt nach einem Kunststudium in Madrid zurück auf die spanische Insel vor der Küste Westafrikas. Allerdings weiß Rosa nicht, was sie dort sucht. Ihr Großvater Julio hütet auf Teneriffa in seinen letzten Lebensjahren die Pforte des Altersheims. Rosas Vater, der als Historiker gescheitert ist, vertreibt sich währenddessen seine Zeit in Clubs und gegen ihre Mutter als konservative Regionalpolitikerin läuft ein Ermittlungsverfahren.

Ein Drittel des Romans erzählt vom Jahr 2015, als sich das Leben der einst einflussreichen Familie Bernadottes ändert. In kleinen und großen Zeitsprüngen führt Mahlkes Roman bis in das Jahr 1919 zurück. „Archipel“ erzählt somit das letzte Jahrhundert und die Geschichte Teneriffas rückwärts anhand von fünf Generationen. So erfährt der Leser besipielsweise auch von dem einst bewegten Leben des Großvaters Julio, der als Kurier während des spanischen Bürgerkriegs in Gefangenschaft geriet.

Hören Sie hier einen Auszug, gelesen von Chantal Busse, Sprecherin am Institut für Sprechkunst der HMDK Stuttgart.

MahlkeEin Auszug aus dem Roman "Archipel" von Inger-Maria Mahlke.Gelesen von Chantal Busse. 

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