Deutscher Buchpreis 2018 | Josef Oberhollenzer

Sültzrather

04.09.2018

Mit seinem Werk über das Erinnern ist Josef Oberhollenzer für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. Hier hören Sie einen Auszug aus "Sültzrather".

Deutscher Buchpreis

Wer sind die 20 Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2018? Wir stellen täglich einen Roman vor.

Der Autor: Josef Oberhollenzer

Josef Oberhollenzer wurde 1955 im Ahrntal in Südtirol geboren. Seine Leidenschaft für das Schreiben lebt er nicht bloß als Autor aus. Sondern er ist zugleich auch Mitherausgeber der Sondernummer Literatur, der Zeitschrift der Südtiroler Hochschülerschaft „Skolast“. Obendrein ist er noch Gründungsmitglied der Südtiroler Autorenvereinigung und hat am Literaturfest „Schreiben im Alpenraum“ in der Schweiz teilgenommen. Der Südtiroler beschränkt sich bei seinen Werken nicht auf eine einzelne Gattung, sondern publiziert sowohl Lyrik und Prosa als auch Theaterstücke. Sein letztes Werk vor „Sültzrather“, war die Erzählung „Der Traumklauber“ (2010, im Folio-Verlag erschienen). Der Autor lebt und arbeitet in Bruneck.

Das Buch: Sültzrather

Oberhollenzers neuer Roman „Sültzrather“ handelt von dem Zimmermann Vitus Sültzrather aus Aibeln in Südtirol. Nach einem schweren Sturz von einem Baugerüst ist der Protagonist querschnittsgelähmt. Er beginnt daraufhin, zu schreiben. Indem er seine Geheimnisse detailgetreu dem Papier anvertraut, möchte Sültzrather sich vor dem Vergessen bewahren. Doch dann beginnt er seine Skizzen, Seite für Seite, zu vernichten. Niemand in seinem Umfeld, weder seine Schwester, noch seine Haushaltshilfe können ihn von seiner Zerstörungswut abbringen. Mit „Sültzrather“ hat Oberhollenzer eine Ode an die Erinnerung verfasst.

Hören Sie hier einen Auszug, gelesen von Sprechkünstler und Schauspieler Simon Kubat.

Oberhollenzer_Sueltzrather_Autorenfoto_(c) Christoph MittermuellerAuszug aus dem Roman "Sültzrather" von Josef Oberhollenzer.Josef Oberhollenzerist Autor von Lyrik, Prosa und Theaterstücken. Er lebt und arbeitet in Bruneck, in Südtirol. Foto: Christoph Mittermüller 

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