Play
Foto: detektor.fm/Dumont Buchverlag
Bild: detektor.fm | DuMont

Deutscher Buchpreis | Kim de l’Horizon

„Blutbuch“

Mit „Blutbuch“ hat es Kim de l’Horizon auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis geschafft. Worum es in dem Roman geht, erfahrt ihr hier.

Deutscher Buchpreis

Wer sind die Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2022? Wir stellen jeden Roman einzeln vor: „Blutbuch“ von Kim de l’Horizon.

Autor:in: Kim de l’Horizon

Kim de l’Horizon wurde 1992 in Ostermundigen bei Bern geboren. Nach einem Bachelor in Germanistik, Film- und Theaterwissenschaften in Zürich sowie Literarischem Schreiben in Biel studiert de l’Horizon nun den Masterstudiengang Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste. De l’Horizon ist Mitglied des Kollektivs e0b0ff und der Redaktion des Literaturmagazins delirium. In der Spielzeit 21/22 ist de l’Horizon Hausautor:in am Stadttheater Bern im Förderprogramm Stücklabor. De l’Horizon hat bereits zahlreiche Preise gewonnen, darunter den Treibhaus- und den OpenNet-Wettbewerb der Solothurner Literaturtage für Prosa, den Textstreich-Wettbewerb für Lyrik, den Dramatiker:innenförderpreis Dramenprozessor 2020 und einen Kurzfilmwettbewerb der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Kim de l’Horizon ist Stipendiat:in der Ernst-Göhner-Stiftung für Kunstschaffende in Ausbildung.

Das Buch: „Blutbuch“

Die Erzählfigur in „Blutbuch“ identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem schäbigen Schweizer Vorort, lebt sie mittlerweile in Zürich, ist den engen Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Warum sind da nur bruchstückhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit? Wieso vermag sich die Großmutter kaum von ihrer früh verstorbenen Schwester abzugrenzen? Und was geschah mit der Großtante, die als junge Frau verschwand? Die Erzählfigur stemmt sich gegen die Schweigekultur der Mütter und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutslinie.

„Blutbuch“ wird gelesen von Ole Zender. Das Audio wurde produziert von Andreas Popella.

Auch unterwegs und offline

Alle Hörproben lassen sich über die detektor.fm-App für Android und Apple in der eigenen Offline-Playlist abspeichern. Oder ihr abonniert den Podcast. Den Podcast „Deutscher Buchpreis – Die Longlist zum Hören“ findet ihr auch direkt bei Apple PodcastsGoogle PodcastsDeezer und Spotify.

Volles Programm, (aber) null Banner-Werbung

Seit 2009 arbeiten wir bei detektor.fm an der digitalen Zukunft des Radios in Deutschland. Mit unserem Podcast-Radio wollen wir dir authentische Geschichten und hochwertige Inhalte bieten. Du möchtest unsere Themen ohne Banner entdecken? Dann melde dich einmalig an — eingeloggt bekommst du keine Banner-Werbung mehr angezeigt. Danke!

detektor.fm unterstützen

Weg mit der Banner-Werbung?

Als kostenlos zugängliches, unabhängiges Podcast-Radio brauchen wir eure Unterstützung! Die einfachste Form ist eine Anmeldung mit euer Mailadresse auf unserer Webseite. Eingeloggt blenden wir für euch die Bannerwerbung aus. Ihr helft uns schon mit der Anmeldung, das Podcast-Radio detektor.fm weiterzuentwickeln und noch besser zu werden.

Unterstützt uns, in dem ihr euch anmeldet!

Ja, ich will!

Ihr entscheidet!

Keine Lust auf Werbung und Tracking? Dann loggt euch einmalig mit eurer Mailadresse ein. Dann bekommt ihr unsere Inhalte ohne Bannerwerbung.

Einloggen