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Norbert Gstrein ist mit seinem Roman „Der zweite Jakob“ für den Deutschen Buchpreis nominiert. (Bild: detektor.fm/Hanser Literaturverlage)
Bild: detektor.fm | Hanser Literaturverlage

Deutscher Buchpreis | Norbert Gstrein

„Der zweite Jakob“

Heute stellen wir euch den Roman „Der zweite Jakob“ von Norbert Gstrein vor. Er ist einer der Romane, die für den Deutschen Buchpreis nominiert sind. Worum es geht, erfahrt ihr hier.

Deutscher Buchpreis

Wer sind die Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2021? Wir stellen jeden Tag einen Roman vor. Heute: „Der zweite Jakob“ von Norbert Gstrein.

Der Autor: Norbert Gstrein

Norbert Gstrein wurde 1961 in Tirol geboren und lebt heute in Hamburg. Sein vielfach preisgekröntes Werk erscheint beim Verlag Hanser; zuletzt die Romane „Die kommenden Jahre“ (2018) und „Als ich jung war“ (2019). Letzterer wurde mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet.

Das Buch: Der zweite Jakob

„Natürlich will niemand sechzig werden.“ Damit beginnt Jakobs Lebensgeständnis. Er ist bekannt als Schauspieler, ein Verlag plant eine Biografie über ihn, doch Jakob graust es vor dem Kommenden. Da stellt ihm seine Tochter Luzie die Frage, die alles sprengen wird in diesem atemraubenden Buch: „Was ist das Schlimmste, das du je getan hast?“
Jakob erinnert sich an einen Filmdreh vor Jahren an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Die Morde an Frauen und das Elend dort bekam er bloß distanziert mit – aber zwei Mal war er plötzlich mittendrin in einem unheimlichen Geschehen.

Jakob schämt sich und ringt mit den simplen Urteilen der Welt, er sehnt sich in gleißenden Erinnerungen nach dem Glück und fürchtet wie ein Kind im Dunkeln seine Vergänglichkeit. Warum ist er kein Original, sondern stets nur „der zweite Jakob“? Bis in sein Innerstes nah rückt Norbert Gstrein seinem so verwundbaren wie unauslotbaren Helden und schreibt einen Roman, der mitreißende, große Kunst ist.

„Der zweite Jakob“ wird gelesen von Jonas Junack.


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