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Roman Ehrlich uns „Malé“ sind für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Bild: detektor.fm | S. Fischer

Deutscher Buchpreis 2020 l Roman Ehrlich

„Malé“

Auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stehen 20 Romane. Nur einer kann gewinnen. Wir präsentieren die Nominierten. Heute ist das „Malé“ von Roman Ehrlich.

Deutscher Buchpreis

Wer sind die Nominierten für den deutschen Buchpreis 2020? Wir stellen jeden Tag einen Roman vor. Heute: „Malé“ von Roman Ehrlich.

Der Autor: Roman Ehrlich

Roman Ehrlich wurde 1983 in Aichach geboren, ist in Neuburg an der Donau aufgewachsen und hat schließlich am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin studiert. Bislang sind von ihm die Bücher „Das kalte Jahr“ (2013), „Urwaldgäste“ (2014), „Das Theater des Krieges“ (2017, mit Michael Disqué) und „Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens“ (2017) erschienen.

Das Buch: Malé

Alle Versuche, die Malediven vor dem steigenden Meeresspiegel zu retten, sind gescheitert. Pauschaltouristen haben sich neue Ziele gesucht, und der Großteil der Bevölkerung musste die Inseln verlassen. Gleichzeitig ist die heruntergekommene Hauptstadt Malé zum Ziel all jener geworden, die nach einer Alternative zum Leben in den gentrifizierten Städten des Westens suchen. Und so wird die Insel für die kurze Zeit bis zu ihrem Untergang zur Projektionsfläche für Aussteigerinnen, Abenteurer und Utopistinnen, zu einem Ort zwischen Euphorie und Albtraum, in dem neue Formen der Solidarität erprobt werden und Menschen unauffindbar verschwinden. Mit „Malé“ fängt Roman Ehrlich die komplexe Stimmungslage unserer Zeit ein und verwebt die Geschichten rund um die Sehnsüchte und das Scheitern seiner Figuren zu einem Abbild all der Widersprüche, die das Leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausmachen.

Gelesen wird „Malé“ von Malte Pätz.


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detektor.fm Wort · Longlist Deutscher Buchpreis 2020

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