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Foto: Hanser Literaturverlage
Bild: detektor.fm | Hanser Berlin

Deutscher Buchpreis | Yael Inokai

„Ein simpler Eingriff“

Den Schweizer Literaturpreis hat sie schon, nun wurde Yael Inokais dritter Roman „Ein simpler Eingriff“ für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Deutscher Buchpreis

Wer sind die Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2022? Wir stellen jeden Roman einzeln vor: „Ein simpler Eingriff“ von Yael Inokai.

Die Autorin: Yael Inokai

Yael Inokai wurde 1989 in Basel geboren, sie studierte Philosophie in Basel und Wien, anschließend Drehbuch und Dramaturgie in Berlin. 2012 erschien ihr Debütroman „Storchenbiss“. Für ihren zweiten Roman „Mahlstrom“ wurde sie mit dem Schweizer Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift PS: Politisch Schreiben und lebt in Berlin.

Das Buch: „Ein simpler Eingriff“

Meret ist Krankenschwester. Die Klinik ist ihr Zuhause, ihre Uniform trägt sie mit Stolz, schließlich kennt die Menschen in ihrem Leiden niemand so gut wie sie. Bis eines Tages ein neuartiger Eingriff entwickelt wird, der vor allem Frauen von psychischen Leiden befreien soll. Die Nachwirkungen des Eingriffs können schmerzhaft sein, aber danach fängt die Heilung an. Daran hält Meret fest, auch wenn ihr langsam erste Zweifel kommen.

„Ein simpler Eingriff“ ist die Geschichte einer jungen Frau, die in einer Welt starrer Hierarchien und entmenschlichter Patientinnen ihren Glauben an die Macht der Medizin verliert. Zugleich erzählt Yael Inokai von einer Liebesbeziehung mit ganz eigenen Gesetzen. Denn Meret verliebt sich in eine andere Krankenschwester. Und überschreitet damit eine unsichtbare Grenze.

Ihr hört einen Ausschnitt aus dem offiziellen Hörbuch von „Ein simpler Eingriff“, gelesen von Lisa Hrdina. 

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